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Sunday, June 16, 2013

Die Auslöschung des 4. Hauses Xorlarrin

15.9.1382 bis 17.9.1382

Die Zeit schien still zu stehen.

Und tatsächlich tat sie das - zumindest für die Drow. Denn der Engel, ein hoher Abgesandter Erathoals, Engelsseher und Herrscher der 3. Ebene der Sieben Himmel, hatte mit seiner unglaublichen Macht die Zeit still stehen lassen. Es war Askareon von Erathoal.
Die Helden hatten noch kaum alle begriffen, was geschehen war, da prasselte es auch schon Informationen aus dem Engel heraus. Er handelte aus freien Stücken, da Askareon nicht zulassen konnte, dass wir in unserer Aufgabe, die Vernichtung Mystras zu verhindern, scheiterten. Er sagte, dass nicht viel Zeit bleibe, andere Engel Erathoals, Fanatiker welche der Meinung sind das Erathoals Prophezeiungen auf jeden Fall verwirklicht werden müssen, seien schon auf dem Weg um die Helden zu töten und es müssten unter allen Umständen alle Mitglieder des 4. Hauses Xorlarrin vernichtet werden müssten - nichts dürfe übrig bleiben.
Die Kritische Masse und Askareon nutzten die verbleibende Zeit des Zeitstopps (haha!), um sich nach Möglichkeiten mit Schutzzaubern auszustatten. Auch wurden in Sekundenschnelle Wände aus Magie, Eis, wirbelnden Klingen und sogar Lava erschaffen um das Schlachtfeld einzugrenzen und den Gegnern die Flucht, welche sie früher oder später unweigerlich wohl ergreifen würden (so glaubten zumindest die Helden), zu verhindern. Und tatsächlich waren alle in Windeseile eingekerkert, und der Kampf begann.
Die einfachen Fußsoldaten und Bogenschützen der Drow fielen stetig, doch Droolmar, seine Schwester und auch die Hohenpriesterinnen leisteten erbitterten Widerstand.
<wer will kann hier kampfbeschreibungen einfügen>
Als sich die Gunst der Schlacht langsam aber sicher auf die Seite der Helden wandt und Aldaron abermals Droolmar stellen wollte, machte dieser einen gefinkelten Vorschlag:
"Lass es uns noch einmal austragen, hier und jetzt! Ohne Tricks! Gewinne ich, so lasst ihr uns ziehen. Gewinnt ihr, könnt ihr uns abschlachten!"
Einige der Helden der Kritischen stimmten ein und riefen dazu auf, die Kämpfe zu stoppen. Andere wiederum waren sich unsicher. Einer war jedoch sicher: Aldaron. Er prügelte nach kurzem Zögern einfach auf Droolmar ein, und die Schlacht ging weiter.
Als die erste der Hohenpriesterinnen fiel, begann die sukzessive Flucht. Droolmar ignorierte die Wand aus wirbelnden Klingen und stürmte davon. Einige der Wachen schafften es, über die Eismauer zu klettern und nahmen ihre Beine in die Hand. Die Verfolgungsjagden begannen.
Die niederen Drow waren schnell eingeholt und erledigt. Harek war mit einem sich ergebenden Drow konfrontiert. Sollte er Gefangene machen? Er fragte: "Was würdest du tun, wenn ich mich dir ergeben müsste?"
Der Drow antwortete: "Ich würde Gnade walten lassen!"
Doch Harek durchschaute die Lüge und schlug dem Bastard mit einem Hieb den Kopf von den Schultern.
Die Verfolgung Droolmars gestaltete sich herausfordernd. Aldaron, Aza und Benelias waren ihm auf den Fersen. Doch er war schnell! Bevor er einen Höhlenausgang erreichte, konnte Aza diesen mit Mühe noch mit einer Eisenwand und später den zweiten mit einer Lavawand verschließen. Der Dummkopf Droolmar versuchte, durch die Lava hindurchzulaufen. Dabei zog er sich ekelhafte Verbrennungen zu, und die Lava klebte an seinem Dunkelelfenkörper und verbrannte ihn weiter. Ohne Ausweg stellten ihn nun Aldaron und Benelias, und streckten ihn schlussendlich nieder. Die Anweisung des Engels befolgend, warfen die Helden seinen Kadaver samt Ausrüstung in die Lavawand, wo sich alles in Asche auflöste.

- Aza

Unterdessen konnten Leviathan, Harek, Gambelgoth und Askareon die restlichen Flüchtlinge töten. Askareon Zerstörte eine Priesterin mit einem einzigen Zauber und die Helden taten den Rest.
Nun offenbarte der Engel seine Botschaft. Er warnte die Helden. Der "Spitze des Goldes" Corp, geführt von Yvonnel von Erathoal, eine Gruppe von Engeln unter ihrem Befehl, dazu da um darauf zu achten, das alle Prophezeiungen von Erathoal auch tatsächlich Wirklichkeit wurden, befänden sich bereits auf der Jagd nach den Helden. Sie sei eine Astral Deva sterblichen Jägerin...
 Wieder einaml schien es als würde sich die ganze Welt, nein, alle Ebenen, gegen die Masse verschwören und gegen sie Arbeiten. Als wäre die Aufgabe noch nicht schwer genug...
Doch Askareon brachte Hoffnung. Er offenbarte ein Artefakt von Erathoal. Das Auge Erathoals.
Askareon hatte nicht mehr viel Zeit und ließ das Teil, welches ins innerste der Helden sehen kann und ihnen so am meisten Helfen konnte, an Ort und Stelle. Nachdem alle Helden ins Auge sehen würden, würde sich das Auge zurück zu Askareon begeben. Danach verschwand er.
Die Helden waren wie immer mutig und voller Hoffnung und sahen ins Auge. Jeder sah Dinge, jeder sah in sich selbst hinein, und jeder beakam die Macht des Auges zu spüren. Die Waffen der Nahkämpfer bekamen eine Art Eigenleben. Sie veränderten sich. Aza bemerkte das Mystra selbst durch das Auge zu ihr sprach und sie mit Macht erfüllte. Doch Gambelgoth, Orakel von ungeahnten Fähigkeiten sah... eine Vision... und eine Gebetskette von unvorstellbarer Macht. Mit ihr war es ihm möglich, seine magischen Fähigkeiten nicht nur gewaltig aufzubessern, sondern auch ein einziges mal, womöglich in Zeiten größter Not, Askareon herbeizurufen. Für eine Stunde.

Nachdem die Helden die Leichen plünderten und sie anschließend verbrannten, machten sie sich auf um in der Wildnis des Underdarks zu übernachten und neue Kraft zu schöpfen. Ein Zauber Azas ließ sie auf einer anderen Dimension schlafen.
Eine seltsame Ratte fand die kritische Masse jedoch in ihrem versteck, eine Nachricht am Bein. Sie Biss den Helden der versuchte sie abzunehmen und alle fanden sich plötzlich im Audienzzimmers des Erzmagiers von Menzoberranzan.
Gromph Baenre, an seiner Seite Careil und Jarlaxle, begrüsste sie. Harek, ein Zwerg wie er im Buche steht, nahm den Mund angesichts einer solchen Macht etwas voll, und so fand er sich bewegungsunfähig wieder. Allerdings kostete es Gromph zwei Zauber. Er war sichtlich verärgert.
Nach längeren Diskussionen zwischen den Helden, Careil (welcher ein zweites Kartenduell wollte), Jarlaxle (welcher ebenfalls das Duell sehen wollte) und Gromph, musste der Erzmagier ein Machtwort sprechen.
Er wäre bereit dazu den Teil des Artefaktes abzutreten, wenn sich die Helden erstens einer Prüfung unterziehen würden und danach zwei Aufgaben für ihn erledigen würden.
Natürlich gefiehldas der Kritischen Masse nicht, und einige überlegten einfach allesund jeden Drow niederzumähen, doch letztendlich willigten sie unter Druck ein.
Sie fanden sich kurzer Hand in einem magischen Labyrinth wieder, einem Maze Spell, welcher mit einer eigenen Halbebene gekoppelt war. Diejenigen die das Labyrinth innerhalb kürzester Zeit hinter sich ließen, fanden sich in einer mit Geröll und spitzen Steinen übersähten Höhle wieder.
Gromph ließ diejenigen mit der größten Intelligenz in eine Falle laufen, denn Hezrou Dämonen und ein Marilith warteten bereits dort. Der Kampf war irreführend. Die Illusionen des Mariliths ließen die Helden in ihrer Verzweiflung sogar die Höhle selbst anzweifeln. Letztendlich musste der Marilith aber zurück auf seine Heimatebene, die Axt Aldarons zwischen seinen Augen.
Zurück bei Gromph, welcher Jarlaxle und Careil wutentbrannt entließ, wartete die Beschreibung seiner ersten Aufgabe.
Die Kritische Masse sollte in die Driderspalte reisen und dort einem mächtigen Verwandler namens Ichlald einen Vorschlag unterbreiten. Er und seine Driderbande sollten für Gromph arbeiten. Dafür sollten die Helden einen mächtigen Staff übergeben und ihre Überredenskunst einsetzen. Sollten die Gespräche scheitern, sollten die Drider vernichtet werden.
Ein Schüler Gromphs, Zequa`Xis Vandree, sollte die Helden begleiten und Augen und Ohren für Gromph sein. Er war sichtlich nicht begeistert und die Helden scherzten bereits über seinen Tod.
Danach wurden sie entlassen.

- Benelias

Friday, May 24, 2013

Intrigen in Menzoberranzan

14.9.1382 bis 15.9.1382

Nach ihrer Ankunft im Reich der Drow wussten die Helden nicht so recht, wo und wie sie ihren Auftrag, den oberen Teil des Golbulus zu erobern, beginnen sollten. Gromph, den Erzmagier der Drow-Stadt, einfach zu stellen und nach dem Artefakt zu verlangen, schien ein Himmelfahrtskommando zu sein. Daher zogen die Helden diese Variante auch ernsthaft in Betracht!
Um ihre Möglichkeiten auszuloten, zerstreuten sich die Kritischen in der Stadt auf der Suche nach nützlichen Hinweisen und Informationen - stets getarnt als Dunkelelfen. Aldaron geriet bei seiner Suche in eine bedrängliche Lage, konnte dabei aber die hilfreichsten Informanten kontaktieren. Es war schon zu spät, umzukehren, als er bemerkte, dass er sich in die Höhle eines Löwen begab. Niemand geringerer als Gromphs Bruder, Jarlaxle, war der Informant. Dieser wusste bereits viel. Viel mehr, als es den Helden recht war.
Er erzählte, dass sein Bruder Gromph bereits wusste, dass die Kritische Masse auf der Suche nach den Golbulusteilen in Menzoberranzan war. Diese Information hatte er von Careil, der ihnen gefolgt war. Dieser verdammte Hund!
Jarlaxle gab diese Informationen freilich nicht kostenlos preis, und verschwieg die Pläne der Kritischen Masse (die Aldaron sich gezwungen sah zu erzählen) vor seinem Bruder freilich ebenfalls nicht für umsonst. Aldaron willigte ein, im Gegenzug Jarlaxle einen Gefallen zu tun bzw. einen Auftrag zu erledigen. Jarlaxe, ein Liebhaber großer Ereignisse, wollte das anstehende "Revanchespiel" zwischen Careil und der Kritischen Masse mitansehen und gab seine Informationen dafür Preis.

- Aza

Da die Helden nun wussten worauf sie achtgeben mussten, suchten sie Informationen und Anhaltspunkte um Careil auffliegen zu lassen. Nach einiger Zeit hatten sie ein Treffen mit ihm arrangiert. Careil erzählte ihnen von mehreren Optionen, Gromph zu treffen, doch nur wenige schienen der Kritischen Masse erstrebenswert. Careil drängte die Helden in eine Eckle in die sie nicht wollten und so kam es wie es kommen musste und die zweite Kartenschlacht begann. Aldaron und Gambelgoth verlies in diesem Spiel das Glück (vielleicht weil sich Aza und Harek VII von ihnen abwandten und sich entfernten anstatt sie anzufeuern), und so verloren sie das Spiel. Magische Gegenstände umsonst verworfen. Aldaron und Gambelgoth waren Fuchsteufelswild und schworen sich Careil, für seine Zwietracht und Anhänglichkeit, zu töten.
Nichts desto trotz hatten die Helden erfahren wie sie, ihrer Ansicht nach, am besten an Gromph herantreten konnten. Einer von ihnen sollte Droolmar Xorlarrin, Waffenmeister des 4. Hauses von Menzoberranzan, im Zweikampf besiegen.

Die Helden tüftelten Tage um einen Plan zu erstellen. Den Waffenmeister in einer Stadt der Intrigen in Verruf zu bringen schien eine unmögliche Aufgabe zu sein und so entschlossen sie sich, Droolmar auf seinem Samstagsausflug ins Badehaus der Brüder Jaszarrs zu überfallen und ihm dort seine Ausrüstung zu stehlen, um ihn zu erpressen, einem Zweikampf mit Aldaron zuzustimmen.
Die Brüder Jaszarrs waren berühmt für ihr Badehaus. Der eine ein Experte im Nutzen von Dampf und Rohranlagen, der Andere ein geübter Magier. Die reichen von Menzoberranzan gingen gerne dorthin, um sich zu entspannen, und "verwöhnen" zu lassen.

Die mutige Aza heckte ihren Einbruch aus und vollzog diesen ohne zu Zögern auch alleine. Sie wartete bis Droolmar zum Etablissement kam. Mit Hilfe ihrer mächtigen Magie schlich sie sich magisch verwandelt und in Flüssiger Form von der Rückseite des Gebäudes der Gebrüder Jaszarr an. Die relativ schwachen Schutzmaßnahmen der geöffneten Fenster waren schnell ausgeschaltet. Nun musste Aza nur noch den geeigneten Einstieg finden. Es kostete sie etwas Zeit doch das Glück schien ihr hold.
Bis sie versuchte sich an zwei Drow Wachen vorbeizuschleichen, deren scharfe Sinne die Spinnenform erkannten und dieses Wesen aus dem Badebereich entfernen wollten. Mehere Zauber von Azas Seite konnten sie letzten Endes austricksen und die Heldin schlich sich in die Umkleidekabine von Droolmar, welcher schon im Whirlpool mit seinen Begleitungen saß.
Gerade als Aza Droolmars Rüstung an sich nehmen wollte erkannte sie, das die Brüder Jaszarrs doch noch ein paar kleine Tricks im Sicherheitsbereich parat hatten. Ein Unsichtbarer Schleicher hielt Wache und attackierte Aza. Diese hatte keine Probleme das Luftelementar nicht an sich ran zu lassen, doch die aufmerksamen Wachen der Brüder hörten den Lärm und wollten in die Kabine.
Aza packte ihre mächtigsten Zauber aus und erschuf eine Lavawand, bannte das Elementar und floh danach mit den Gegenständen Droolmars.

Die Helden, wieder vereint, bastelten an einer Botschaft für den Waffenmeister. Er sollte gleich am nächsten Tag in die Höhle der unendlichen Augenqualen kommen, allein.
 Dieses Gespräch fand in einem Mages Private Sanctum statt und niemand der Helden konnte magisch ausgekundschaftet werden.

Als es plötzlich an der Tür klopfte waren alle überrascht aber in Alarmbereitschaft. Der "Einäugige" Jarlaxle mit seinem Psionikerschoßhund stand vor der Tür. Gut gelaunt verschaffte er sich Zugang und gab seine Betroffenheit zu, nichts von dem heimlichen Kartenspiel gesehen zu haben. Er gab den Helden eine zweite Chance. Entweder ein weiteres Kartenspiel bei Gromph, oder die Beschaffung eines mächtigen Magischen Gegenstandes im Besitz einer legendären Kreatur, Yrch Ilgoth eine Halbdämonische Gulguthhydra, Tochter eines Balors namens Zothar. Die Helden könnten sich auch den Rest des Hortes behalten. Die Masse verblieb mit Jarlaxle folgendermaßen: Sie würden sich bei ihm melden :), Aza hielt während des gesamten Gesprächs immer wieder Ausschau nach dem seltsamen Psionikerdrow (Sie konnte ihn sichtlich nicht leiden).

Die Masse machte sich Stunden vor ihrem Treffen auf und erkundete die Höhle, bereitete sich vor und besprach das weitere Vorgehen. Aldaron sollte, statt Benelias, wegen seiner Vielfältigkeit und Waffenkunst den Waffenmeister herausfordern.
Der Waffenmeister kam..... natürlich nicht allein. Dutzende Drow, darunter 3 Priesterinnen des Hauses umzingelten die Helden. Unerwarteterweise schien sich die Anführerin der Xorlarrins für diesen Zweikampf zu interessieren.
Nach einem längeren Wortgefecht, dem Austausch von Unhöflichkeiten (Wie es für die Kritische Masse typisch ist) und Drohungen von beiden Seiten, kam es zum Duell.
Der Waffenmeister war verschlagen und nutzte seine Fähigkeit Dunkelheit zu erschaffen voll zu seinem Vorteil. Das Duell war Atemberaubend. Zwei Wesen im Einklang ihrer Waffe. Jeder nutzte seine Fähigkeiten aus um einen Vorteil zu erlangen. Droolmar schoß unentwegt mit einer vergifteten Armbrust aus der Dunkelheit während Aldaron sich verteidigte und versuchte einen Weg zu finden den Waffenmeister da herauszulocken. Er hörte seinen tödlichen Gegner und ging zu einem letzten tödlichen Nahkampfduell in die Dunkelheit. Jeder hörte Waffe auf Waffe treffen, wusste aber nicht was da drinnen geschah.
Aldaron wurde von Droolmar auf den Boden gezwungen und schlug wild auf ihn ein. Der Halbengel sah, das er zu solchen Umständen unterlegen war und hörte sein Ende nahen.

Plötzlich erhellte eine Flamme die Höhle, ließ jeden vor dem grellen Licht die Augen abwenden. Die Drow schrien, da sie so helles Licht noch weniger gewöhnt waren.
In der Mitte der Höhle, bei den beiden tödlichen Kontrahenten Droolmar und Aldaron, stand auf einmal ein Engel von übernatürlicher Macht.
Was wollte er ? Woher kam er ? Wo waren die Helden da nur wieder reingeraten.....

- Benelias