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Monday, September 23, 2013

Überraschende Neuigkeiten aus dem Wealdath

2.11.1382 bis 10.11.1382


Erfüllt von der Macht des Golbulus standen die Helden erstaunt da und wurden von Gromph und seinem Bruder Jarlaxle musternd beobachtet. Schon jetzt merkten die Abenteurer wie mächtig dieser Gegenstand war und dabei handelt es sich lediglich um das Kopfstück. Die Helden vermochten sich gar nicht auszumalen welche immense Stärke der endgültig zusammengesetzte Golbulus beherberge. Nachdem der Tausch abgeschlossen war, drängte Gromph darauf seinen eigenen dunklen Machenschaften nachzugehen und wies die Helden an nun von dannen zu ziehen. Voller Tatendrang und mit verbesserten Fähigkeiten ausgestattet verabschiedeten sich die Helden vom Erzmagier Menzoberanzzans und seinem Bruder, der den Helden versicherte, dass sie sich wieder sehen würden, verließen das Anwesen des ersten Hauses und teleportierten sich zurück auf ihre Ebene. Dieser großartige Erfolg musste natürlich erst einmal mit reichlich Bier begossen werden und nach unzähligen Humpen Bier war es seltsamerweise Gambelgoth der noch als letzter halbwegs aufrecht auf einem Stuhl sitzen konnte, während Benelias und Aldaron unter dem Tisch lagen und die letzte Mahlzeit von sich gaben.
Doch es war nicht die Zeit um sich einen Tag auszuruhen, denn schon war es an der Zeit Thethyr im Kampf gegen das aufarschierende Heer zu unterstützen, also reisten die Helden erneut nach Castle Tethyr um über die derzeitige Kriegslage unterrichtet zu werden. Späher haben berichtet, dass sich das Hauptheer von Amn von Nordosten her nähern wird, da sich ihre Truppenstärke dort am besten entfalten könne und dass auf offenem Feld ihre hohe Anzahl an Magiern sehr von Vorteil ist. Die Magiergilde von Amn, welche auch als die verhüllten Magier bekannt sind, könnten dem Heer von Thethyr stark zusetzten und den entscheidenden Unterschied in einer Schlacht ausmachen, was Andur große sorgen bereitet. Die Berater des Königs vermuten, dass das Heer von Amn zuerst versuchen würde die östlich gelegene Stadt Darromar einzunehmen, da sie strategisch äußerst wichtig ist, um ungehindert ins Inland von Thethyr vorzudringen. Darromar ist die einzige größere Stadt im Osten des Landes und wenn sie fällt könnten die Feindlichen Truppen fast ungehindert bis Castel Thethyr vorstoßen, was im schlimmsten Fall schon das Ende bedeuten könnte.
Ein weiteres Problem stellen die Shades da, die ihr Unwesen im Wealdath treiben und den dort einheimischn Elfen stark zusetzen. Die Shades haben gemeinsam mit dem Drachenkult eine Streitmacht von Gobblins und Trollen aufgestellt, die bereit steht, um den Elfen den Gar auszumachen und in weiterer Folge auch Thethyr den Krieg zusätzlich erschweren würden. Allem Anschein nach wird diese Srteitmacht von Zagrailores, dem grünen Drachen, angeführt und auch Levius Perlegarn hat seine Finger im Spiel. Nachdem er aus Mossstone vertrieben wurde bemüht er sich den Drachenkult weiter zu mobilisieren, um wahrscheinlich auch persönliche Rache zu nehmen.  Glücklicherweise haben sich die Helden in die Dienste von Thethyr gestellt, sofern es ihre Aufgabe die Welt zu retten zuließe. Allerdings wird es eher die Aufgabe der Helden sein, gezielte Geheimmissionen durchzuführen, um dem Feind zuzusetzen und weniger, aber nicht ausgeschlossen, auf offenem Feld einigen Kriegern und Magier den Kopf von den Schultern zu trennen. Also beauftragt Andur die kritische Masse sich ins Wealdath aufzumachen, damit sie den grünen Drachen erlegen und sich die aufgestellte Armee von Goblins und Trollen ohne einen Anführer zerstreuen würde. Gesagt, getan, teleportierten sich die Helden zum damaligen Unterschlupf von Zagrailores, den sie ja damals schon begegnet waren als sie durch Mossstone reisten und den Drachen daran hindern wollten die Stadt zu zerstören. In ein paar Kilometern Entfernung zur Drachenhöhle kamen die Helden mittels Teleportation im Wealdath an und machten sich vorsichtig zum vermeintlichen Drachenhort auf. Bei der Höhle angekommen erkannten sie augenblicklich, dass der Eingang mit Schutzzaubern gesichert worden war und entschärften sie kurzerhand. So leise wie möglich betraten sie die Höhle und im ersten Moment sah sie sogar recht verlassen aus, bis sie einige Meter tiefer in der Höhle eine Holztür entdeckten durch die ein paar Lichtstrahlen drangen. Mit Detect Evil erkannten die Helden sofort dass sich drei böse Kreaturen hinter der Tür verbargen, was manchmal für manche der Abenteurer schon Anlass genug war die Tür einzutreten und alles was sich dahinter befand mit roher Gewalt und Magie in einen Haufen Asche oder fleischigen Brei zu verwandeln. Doch diesmal spähten sie durch einen Schlitz in der Tür in den Raum und sahen vier Menschen, die sich in eine Art Schlafsaal aufhielten. Es lagen jede Menge Schlafsäcke herum, ein kleiner Tisch stand in der Mitte an dem zwei Typen saßen und Karten spielten, einer lag auf seiner Schlafstelle und der vierte kramte gerade in einem Rucksack herum. Anders als beim üblichen Vorgehen der Kritschen Masse öffneten sie ganz ruhig die Tür und schlenderten in den Raum. Die vier Soldaten die anscheinend zum Drachenkult gehörten sprangen auf und fragten nervös wer sie waren und was sie hier wollten. Harek antwortet in aller Ruhe, dass sie die Kritisch Masse seien und hier sind um den Drachen Zagrailores zu töten. Offensichtlich ein wenig verblüfft über die ihre Ehrlichkeit hielten die Soldaten kurz inne und nach kurzem Überlegen zogen sie ihre Waffen. Die Helden taten es ihnen schließlich gleich und stürtzten sich sogleich auf den ersten. Es war ein sehr unausgeglichener Kampf. Die vier Drachenkultanhänger hatten keine Chance. Der Erste wurde durch Aza's Desintegrate-Strahl pulverisiert, der nächste regelrecht gevierteilt und vom dritten blieb auch nicht mehr übrig als ein verkohlter Haufen Matsch. Den letzten liesen sie allerdings am Leben, da seine Gesinnung nicht Böse war und sie sich auch erhofften, dass sie ein paar Informationen aus ihm herausquetschen konnten. So wie es leider üblich ist, erfahren niederrangige Vasallen des Bösen meist keine detailierten Informationen über die Geschicke und Vorhaben ihrer Anführer, allerdings konnten sie herausfinden, dass Levius Perlegarn, den Drachen Zagrailores in eine Drachen-Lich verwandelt hat und er nun noch viel mächtiger sei. Der hilflose Soldat berichtete eingeschüchtert von diesem unheilvollen Wesen, mit blau schimmernden Augen und seinem furchteinflösendem Wesen. Aldaron wandte auch ein wenig seiner Foltermethoden an, um alles aus dem Soldaten herauszubekommen, was Harek aufs schärfste Verurteilte, und sich Aldaron schließlich nur darauf beschränkte dem kleinen Häufchen Elend von Mensch die schlimmsten Foltermethoden anzudrohen. Als er schon unter Tränen zusammenbrach hatten die Helden doch ein wenig Mitleid mit ihm und beschlossen ihn nicht niederzustrecken, sondern ihn zur Zwangsarbeit auf den Kritischen Fels zu schicken, wobei auch seine nicht böse Gesinnung dazu beitrug, dass er diesen Vorfall überlebte. Nicht alle der Kritischen Masse waren glücklich mit der Entscheidung, denn was wäre wenn der Gefangene versuchte herannahenden Truppen das Tor der Feste zu öffnen und so ein wichtiges Bollwerk zu Fall bringen konnte.
Nachdem Aza den Gefangenen zur Critical Craig teleportiert hatte, und dem Leutnant anwies den Gefangnen Tag und Nacht bewachen zu lassen, drangen die Helden tiefer in die Höhle vor. Nachdem sie die Eingangshöhle, an die auch der Schlafraum der Anhänger des Drachenkultes grenzte, hinter sich ließen, kamen sie in einen Gang der nach kurzer Zeit eine links Kurve machte und die Helden vor einem kleinen unterirdischen Gewässer standen. Aldaron flog vorsichtig in 20 Fuß Höhe über das Wasser, so dass ihn ein Ungeheuer, welches eventuell im Wasser hauste nicht so leicht erwischen konnte. Nach einigen Metern erkannte eine dunkle, humanoide Gestalt, bei der es sich um Perlegarn handelte und neben ihm lehnte ein rießige Drachenskelett an der Höhlenwand, bei dem es sich nur um Zagrailores in Drachen-Lich-Gestalt handeln konnte, allerdings machte der Drache einen seltsamen Eindruck, fast so als lehne er nur demotiviert herum und machte kaum Anstalten sich zu bewegen. Hinter Levius stand ein stark gepanzerter Zwerg, der hinter seinem enormen Schild hervorlugte und schon auf einen Angriff gewappnet war. Noch bevor Levius seinen ersten Satz vollenden konnte, den er an Aldaron richten wollte, machte der Held kehrt und informierte seine Mitstreiter, was er erspäht hatte. Augenblicklich machten sich alle Kampfbereit, sprachen noch etwaige Schutzzauber auf sich und flogen anschließend geschlossen über das Wasser. Kaum hatten Aza, Gambelgoth und Delon Perlegarn entdeckt, stellten sie durch ihre immense Erfahrung mit den magischen Künsten fest, dass es sich bei Levius um eine Illusion handelte und schon flog der erste Zauber Richtung Drachenkult-Magier. Wie erwartet löste sich die Illusion in Nichts auf und hinter dem gepanzerten Zwerg kam der echte Levius zum vorschein. Er wirkte deprimiert und ungepflegt.  Auch diesmal hielt der Magier ein und wollte noch ein paar Worte mit den Helden wechseln, doch die Abenteurer wollten erst agr nicht mit ihm verhandeln, denn alle konnte sich noch gut an die Gerichtsverhandlung erinnern, bei der ihnen Levius in den Rücken gefallen war und sich als Verräter zu erkenen gab. Als er einsah, dass die Helden den Tod von Zagrailores forderten und gewillt waren dies mit aller Gewalt umzusetzen, wies er den Drachen-Lich an sich zu den Kobold- und Trolltruppen zurückzuziehen und sie in die Schlacht zu führen, worauf sich das schlaftrunkene Skelett recht träge in Bewegung setzte. Nur sekunden darauf fiel der Zwerg, welcher Perlegarn offensichtlich beschützen sollte, verkohlt und leblos in den Dreck und Aldaron stürtzte sich auf den Magier um ihn festzuhalten und auch ihn über die Vorhaben des Drachenkultes zu befragen. Doch kampflos ergab sich Levius nicht, denn er versuchte seine Geger mit eine Repulsion-Zauber von sich zu halten, was ihm missglückte und als er schon in der Gewalt von Aldaron befand, versuchte er einen der Helden zu verzaubern, was allerdings auch missglückte, da Delon und Aza bereitsstanden um seine Zauber zu kontern. Schließlich musste er sich doch geschlagen geben und wie so oft in den letzten Wochen wurde der Magier ins Kreuzverhör genommen, bei dem die Abenteurer sofort merkten, dass etwas mit ihm nicht stimmte, denn er schien innerlich gebrochen zu sein.
Die Helden befragten den Magier und erfuhren nach kurzem Wiederstand, dass Zagrailores bei dem Versuch ihn in einen Drachen-Lich zu verwandeln grausam verendet sei, da er die riskante Prozedur nicht ausgehalten hatte. Um den herben Rückschlag vor den Shades, die offensichtlich das Sagen hatten, zu vertuschen, beschwor Perlegarn einen gewöhnlichen Skelettdrachen und ließ ihn so aussehen als ob er ein Drachen-Lich sei, was ihm allem Anschein nach alle glaubten. In seiner Verzweiflung gaukelte er allen etwas vor, um nicht die Kontrolle über das Troll und Gobblin-Heer zu verlieren, denn Zagrailores war die Schlüsselfigur im Feldzug gegen die Elben. Der tote Drache, war der Heerführer dem das Heer gehorchte und ohne ihn, war die Gefahr, dass sich das Heer in alle Windrichtungen zerstreute groß. Die Abenteurer sahen dem einst so emporstrebenden und hinterhältigen Magier an, dass er nur noch ein Häufchen Elend war. Der Paladin unter den Helden wollte, so wie es in seiner Natur liegt, so rasch wie möglich dem Hammer der Gerechtigkeit auf das Haupt des Bösewichts niedersausen lassen und so geschah es auch, noch bevor alle mit den Antwort, die sie aus Perlegarn herausgequetscht hatten, zufrieden waren. Es entbrannte ein Streit zwischen Delon und Harek, da der Magus nicht einsehen konnte, dass sich der Paladin in seinem Gerechtigkeitswahn immer über seine Gruppenmitglieder hinwegsetzte. Allen war klar, dass Perlegarn sein Recht auf das Fortbestehen seines Lebens schon lange verwirkt hatte, aber man musste es ja nicht immer gleich überstürzen. Also belebte Gambelgoth ihn sofort wieder und Aldaron befragte den lange gejagten Magier noch ein wenig, während sich Delon und Harek noch ein wenig stritten, bis sie kurzerhand einen Schlussstrich zogen und beide keine Lust mehr hatten, ihr Gegenüber niederzuargumentieren wer wohl im Recht sei. Das einzige was sie noch herausfinden konnten war, dass alle Befehle von Hadhrune ausging, der die Rechte Hand des obersten Anführer der Shades ist und er sich irgendwo an der Grenze zwischen Wealdath und den Starspire Mountains aufhielt. Danach erschlugen sie den Magier endgültig und desintegrierten seine Leiche sicherheitshalber, denn er könnte ja auch von Feinden wiederbelebt werden und das Risiko wollte niemand eingehen.
Sofort teleportierten sich die Helden zurück nach Castle Thethyr, um Andur von den Neuigkeiten zu berichten und in der Tat waren dies gute Nachrichten, denn ein Drachen-Lich wäre ein mächtiger Gegner gewesen und die Jagd nach ihm hätte sicherlich auch wieder einiges an Zeit in Anspruch genommen.
Nachdem sie diese Aufgabe erfüllt hatten, berieten sich die Helden über ihr weiteres Vorgehen, denn entweder sie reisen in die Meer-Ebene, um nach dem nächsten Golbulus-Teil zu suchen, oder sie füllen ihre Kassa ein wenig auf, um ihre Ausrüstung weiter zu verbessern, damit sie gegen ihre immer stärker werdenden Feinde besser gefeit sind. Nach einer demokratischen Abstimmung, fiel die Wahl auf die Suche nach der Krypta von Vhekoshta in der 222. Ebene des Abgrunds. Also kehrten sie doch recht schnell wieder dorthin zurück, wohin sie eigentlich nie wieder zurückkehren wollten, doch ihre Gier siegte in diesem Moment und wird ihnen hoffentlich nicht allzu bald zum Verhängnis.

Monday, September 9, 2013

Das Kopfstück des Golbulus

29.10.1382 bis 2.11.1382

Zurecht schwer erschöpft kamen die Helden in der mehr oder weniger vertrauten Umgebung der Kritischen Ebene an. Für einen kurzen Moment schien die Welt heil zu sein: Sie hatten in einem schweren Kampf eine mächtige Dämonenherrscherin in ein Gefäß gebannt, das ihnen - hoffentlich - einen der drei Golbulusteile verschaffen sollte. Der kurze Moment des Triumphs und der Vorfreude wurde von Aurelius Finch, dem zum Vampir verkommenen Architekten, unterbrochen, der sie mit Worten überschüttete: "Ich habe viele Verbesserungsvorschläge für den Turm ausgearbeitet!" Er entrollte eine meterlange Liste. "Ich brauche dazu diese Dinge! Ihr bekommt sie in Tiefwasser von einem Freund von mir. Er wird nur 500 Goldmünzen verlangen! Normalerweise kosten die Materialien aber das Dreifache. Seht her, ich habe auch bereits mit den ersten Veränderungen begonnen, hier zum Beispiel…" Euphorisch quollen die Worte nur so aus seinem Mund.
Etwas erschlagen von dem tödlichen Kampf und dem Redeschwall des Architekten ließen sich die Helden von diesem erst mal berieseln.
"… achja, aus der Spitze des Turms dringen seltsame Geräusche! Aber ich habe mich an die Anweisungen gehalten und bin nicht hinauf gegangen…" sagte Aurelius.
"Sehr gut, danke!", sagte Aza. "Wie steht es eigentlich mit deinem Blutdurst? Versteh mich nicht falsch…"
"Nun ja, ich komme mit den Tieren hier gut aus!"
Aza durchdrang ihn mit ihren Blicken. "Wirklich?"
"Ja. Natürlich würde ich mich über humanoides Blut freuen, aber ich kann mich sehr gut beherrschen, die Tiere sind im Moment ein guter Ersatz."
Aza schien zufrieden. "Bei Gelegenheit bringen wir dir einen Humanoiden, versprochen!"
Aldaron stahl sich beim Stichwort "Blutdurst" davon, kehrte nach kurzer Zeit aber sichtlich erleichtert zurück. Vermutlich sah er nach seinem Bären, Robärt.
Aza machte sich auf, um den seltsamen Geräuschen in der Turmspitze, die ihr Simulacrum bewohnte, nachzugehen. Es stellte sich heraus, dass dieses gelangweilt war und möglicherweise deswegen eigenartige Töne von sich gab. Aza beauftragte es daher mit der Herstellung alchemischer Feuer und Säuren.

Nach ihrer verdienten Rast begaben sich die Helden gleich am folgenden Tag nach Castle Thetyr, um sicher rechtzeitig zur Krönung ihres ehemaligen Weggefährten Andurs zu erscheinen. Andur war ein Teil der Kritischen Masse, von dem sie sich damals nur schweren Herzens trennten. Nun stand er so kurz davor, sein großes Ziel, König Thetyrs zu werden, zu erreichen, und alle freuten sich für ihn.
Bei einem ersten, herzlichen Treffen wurden Abenteuergeschichten ausgetauscht, fest gefeiert und getrunken. Obwohl er sich Mühe gab, konnte Andur nicht über die Sorgen, die ihn plagten, hinwegtäuschen. Es schien eine ernste Aufgabe auf ihn zuzukommen.

Nachdem die vielen Magie-, Reit-, Kampf-, Spiel-, Musizier- und sonstigen Turniere, die bereits Tage und Wochen zuvor begonnen hatten, abgeschlossen waren, kam es am 1. November 1382 endlich zur Krönung. Natürlich waren alle, die Rang und Namen hatten, gekommen und versammelt, um diesem festlichen Ereignis, das den 1. November fortan zum Feiertag machte, beizuwohnen.
Die Krönungszeremonie verlief ohne Störungen mit Glanz und Glorie!

Hoch lebe König Andur!

Im Anschluss begannen die Festivitäten. Sofort stürzte sich eine Herde von Junggesellen und Junggesellinnen auf die Helden der Kritischen Masse, die noch nicht vermählt war. Ein recht langweiliger Gnom schien sich augenblicklich in Aza zu verlieben, und biederte sich ihr ungeschickt an. Aldaron wurde von zwei rattenscharfen Jungfrauen umworben. Er schien es zu genießen, ließ aber, so wie Aza, niemanden näher an sich heran.
Unerwartet zog Benelias die Kritischen zur Seite. Mit etwas zerknirschtem Gesicht sagte er: "Meine Freunde, ich muss mit euch rrreden."
Sie setzten sich an einen Tisch, und Benelias holte eine ansehnliche Menschenfrau, die sie noch nie zuvor gesehen hatten.
"Das ist meine Frau, Melida."
Alle blickten ihn entgeistert an. Nach kurzem Schock erinnerten sie sich an das überfreudige Gesicht Benelias' beim Anblick des Schlosses Thetyr. Jetzt war seine extreme Vorfreude klar.
Er entschuldigte sich, ihnen nie von ihr erzählt zu haben. Doch er verheimlichte seine Ehe nur zum Schutz seiner Familie. Schließlich wusste er, was Gambelgoth, Yangrit und Gambelgrit widerfahren war.
Die Kritischen Helden waren ihrem Mitstreiter keineswegs böse. Im Gegenteil, sie freuten sich für ihn und sein Weib - das noch dazu schwanger war.

Eine große Überraschung für alle. Doch es blieb keine Zeit, sich davon zu erholen, denn es sollte nicht die letzte - ja nichteinmal die vorletzte - des Tages gewesen sein.

Die Feierlichkeiten waren voll im Gange, als eine unscheinbare Menschenfrau zuerst Aza, dann Aldaron, Gambelgoth und Benelias um ein Gespräch unter vier Augen bat. Sie war Barrasja Cor, High Detective von Baldurs Tor, und brachte keine guten Neuigkeiten…

Der Abend war schon fortgeschritten, aber noch lange nicht an seinem Ende, als die Zeit plötzlich still zu stehen schien. Und sie stand tatsächlich still: Niemand bewegte sich - außer den Helden der Kritischen Masse. Auf einmal erschien ein Portal aus Licht. Die Kritischen dachten schon: "Großartig, das musste ja kommen…" und ihre Kampfreflexe zuckten.
Doch glücklicherweise trat Khelben "Schwarzstab" Arunsun, Erzmagier von Tiefwasser und Auserwählter Mystras, aus dem Portal. Während sie sich langsam von dem Schock entspannten bat Khelben sie um ein Gespräch an einem ungestörten Ort.
"Ich habe schlechte Nachrichten!" begann er seine Ausführungen. Die kurze Erleichterung verschwand wieder.
"Ich konnte  Yvonnel von Erathoal nicht vernichten. Sie ist weiterhin hinter euch her und kann euch jederzeit stellen. Vermutlich wartet sie nur einen günstigen Zeitpunkt ab. Doch sie steht nun ohne Armee hinter sich, euch gegenüber"
"Achso, wenn es weiter nichts ist…" meinte Aldaron und schien sich wieder zu entspannen.
Khelben fuhr fort: "Leider zeigt der Kampf der Götter bereits schreckliche Auswirkungen hier auf der materiellen Ebene." Er erzählte ihnen von abbrechenden und davonschwebenden Berggipfeln, von der Dauereruption des Vulkans im Dampfenden Meer, das derzeit permanent unter einer dicken Dampfschicht lag und zu verdampfen schien, und von weiteren schrecklichen "Natur"-Katastrophen.
"Aber ich habe auch gute Neuigkeiten!"
Die Helden machten vorsichtig erwartungsvoll große Augen.
Er erzählte, dass er die Kritische Welle nun fertig modifiziert hatte. Es sollte dem Schiff nun möglich sein, zwischen den Ebenen zu wechseln und den Umwelteinflüssen der jeweiligen Ebene zu trotzen.

"Nun gut, sucht micht wieder auf, sobald ihr im Besitz des Golbulusteils seid." sagte er und wandte sich zu gehen.
Die Kritischen schienen fast erfreut ob der - in ihren Augen - eher positiven Nachrichten. Entspannung begann sich breit zu machen.
Unerwartet kehrte sich Khelben um. "Ach, ich vergaß! Noch eine schlechte Neuigkeit!"
Mit unterdrückter Ungehaltenheit antwortete einer der Helden seufzend: "Ja?"
"Cyric Anbeter konnten einen Teil des Golbulus in ihre Gewalt bringen. Da sie ja nur ein Teil brauchen, um sicherzustellen, dass wir den Golbulus nicht zusammensetzen können, werden sie ihn an einem gefährlichen Ort verwahren. Da sie derzeit nicht die Macht haben, das Teil zu zerstören, werden sie vorerst sonst nichts unternehmen."
"Sonst noch etwas?"
"Nein. Kommt vorbei, wenn ihr …"
"Jaja…" unterbrach ihn einer der Helden etwas unhöflich. "Wir sehen uns."
(Das alles passierte jedoch bei einem Spaziergang von Aza und Aldaron untertags.)

Es dauerte nicht lange, bis sich das nächste Ereignis anbahnte. Ein Bote drängte sich ein wenig zu auffällig durch die Massen zu Andur. Seine Nachricht schien Andur und seinen Beratern die Farbe aus den Gesichtern zu quetschen. Besorgt erkundigte sich Aza. "Wir treffen uns in zehn Minuten im Besprechungsraum." lautete die knappe Antwort des neuen Königs.
Es stellte sich heraus, dass der Bote die Nachricht von der Kriegserklärung Amns an Thetyr überbrachte. Ein geschickter wie gleichermaßen teuflischer Schachzug Amns, den Krieg ausgerechnet am Tage der Krönung des neuen Königs zu erklären.
Nach eingehender Beratung teilte die Kritische Masse Andur mit, dass sie zwar hinter ihm und Tethyr stehen, ihre derzeitige Aufgabe aber leider von höherer Priorität sei und ihre volle Aufmerksamkeit erfordere. Wenn möglich, werden sie Andur unterstützen, vielleicht in einer entscheidenden Schlacht oder einer kürzeren Assassinenoperation. Sie können aber nichts versprechen. Andur hatte Verständnis für diese Entscheidung und bedankte sich für ihre Treue.

Dringend mussten sie nun feststellen, auf welcher Seite die Kritische Lanze, die ja aus Amn stammte, stand. Diese war derzeit in der Kritischen Festung stationiert. Nicht auszudenken, was sie dort anrichten konnten, sollten sie sich als Feinde herausstellen.
Das Treffen mit der Kritischen Lanze, die bereits vom Krieg informiert war, verlief sehr angespannt. Da nicht die gesamte Lanze zugegen war, dauerte dieser kalte Krieg bis zum Eintreffen der restlichen Mitglieder einige Stunden an. Mit Alkohol versuchten sich Kritische Masse und Kritische Lanze zu verbrüdern, unabhängig von der Entscheidung der Lanze, was zum Teil auch gelang.
Nach einer Besprechung teilte die Lanze ihnen mit, dass sie sich neutral verhalten würden. Alle waren erleichtert.
Allerdings wollten sie, als Bürger Amns, auch nicht weiterhin auf der Kritischen Festung stationiert sein. Sie würden Khelben um eine neue Aufgabe bitten und nur, wenn sie diese als ihrer würdig empfanden, weiterhin im Dienste Khelbens stehen oder ansonsten ihre eigenen Wege gehen.

Nach dieser Erleichterung erteilten sie der Critical Crag noch Anweisungen und  machten sich dann auf, um endlich den Golbulusteil gegen die gefangene Dämonenlordin auszutauschen.

Die Reise nach Menzoberranzan und das Aufsuchen Gromphs verliefen ohne gröbere Probleme, unter Verlust nur einiger hundert Goldmünzen an die Stadtwache.
Neben Gromph befanden sich auch Careil und Jarlaxle in Gromphs Anwesen. Die Kritischen Helden durschauten sofort in einer Kritischen Perzeption, die sowohl Aldaron als auch Aza und Gambelgoth durchfuhr, dass alle drei schwer beeindruckt, wenn nicht sogar eingeschüchtert von den Helden waren. Sie hatten doch tatsächlich eine Dämonenherrscherin in ein Gefäß gebannt! Gromph stand einerseits im Gesicht geschrieben, dass er eigentlich den Tod der Gruppe erwartet hatte, andererseits, dass er den Golbulus wohl tatsächlich, wie vereinbart und ohne Tricks, gegen das Gefäß tauschen würde.

Nach mehrminütiger magischer Untersuchung und Verifizierung der Echtheit des Gefäßes und seiner Insassin sprach Gromph: "Nun gut, gibt es noch etwas, das ihr wollt, bevor wir den Tausch vollenden?"
Jarlaxle räusperte sich, und Gromph verdrehte genervt die Augen.
Jarlaxle sprach erfreut: "Wir hatten doch einen Deal…"
Er erinnerte die Helden daran, dass er ihnen wichtige Informationen und Zugang zu Gromph verschafft hatte, und diese ihm im Gegenzug entweder das Zusehen bei einem Kartenspiel mit Careil, die Besorgung eines Staff of Powers oder die Hilfe beim Überreden eines alten Freunds, der sich von ihm abgewandt hatte und mit dem er nun wieder zusammenarbeiten wollte, zugesichert hatten.
Die Helden waren sich zunächst uneinig. Aldaron war noch gezeichnet vom herben Verlust wertvoller magischer Gegenstände beim letzten Spiel gegen Careil, während Aza und Gambelgoth das Kartenspiel als die schnellste und einfachste Lösung befürworteten.
Als sich herausstellte, dass Careil, der sehr bleich und um sein Leben fürchtend, da er Gromph ausgeliefert war, in der Ecke stand, und keine Bedingungen und daher keine magischen Gegenstände für das Spiel fordern konnte, sondern froh sein musste, mit dem Leben davon zu kommen, war auch Aldaron überzeugt.
Sie handelten, unter dem Jubel Jarlaxles, dessen Freude über das Zusehen bei diesem Kartenspiel niemandem so recht verständlich war, die Bedingungen aus: Careil wurde in jedem Fall freies Geleit gewährt, egal ob er gewinne oder verlüre. Die Kritischen forderten, dass jeder ihrer Helden vom Deck of Many Things ziehen durfte, sollten sie gewinnen. Außerdem verlangten sie die Information über den Aufbewahrungsort des Golbulusteils, die Careil hatte.

Und so begann das unheilvolle Glücksspiel…

… und in einer genialen Raffinesse siegten Aldaron und Gambelgoth mit Unterstützung Azas gegen den verärgerten Careil! Knapp aber schon fast EPISCH.

Aldaron zog zuerst eine Karte vom Deck of Many Things. Plötzlich strahlten seine Augen, und er schien urplötzlich unglaublich erfahren zu werden. Doch er konnte sich noch entscheiden - sein Gesicht verriet es. Er konnte den grandiosen Erfahrungsgewinn nun behalten, oder…
…die Erfahrung wich wieder aus seinem Antlitz. Aldaron zog zwei weitere Karten. Plötzlich verschwand er.
Gromph grinste böse, ebenso Careil. Aza erkannte ob ihrer Magiekunde, dass Aldaron Opfer eines Imprisonments wurde. Ein mächtiger Zauber des 9. Grades, der nur durch einen Freedom Zauber, ebenfalls des 9. Grades, aufgehoben werden konnte. Leider besaß Aza diesen Zauber nicht.
Was die zweite Karte, die Aldaron zog, bescherte, wussten die Helden nicht. Doch wie in einem Geistesblitz sahen sie alle ihren besten Verbündeten, der sich auf einmal mit all seiner Macht gegen Aldaron wandte…

Benelias zog seine Karte. Nichts geschah, doch er wirkte verändert. Seine Augen wurden irgendwie glanzlos, seine Frisur irgendwie ungepflegter.

Aza zog die ihre Karte. Wie aus dem Nichts strahlte sie plötzlich eine unsichtbare Aura aus, und alle fühlten sich ein wenig so, als könne sie gute Entscheidungen treffen und damit überzeugen.
Dann sprach sie ruhig: "Die Kritische Festung ist nicht länger eine Festung, sondern zwei."

Nervös nickte ihr der verbliebene Gambelgoth zu. Benelias verzog seine Mine zu einem irren Grinsen. Aldaron war nicht mehr da.
Als Gambelgoth seine Karte zog und Betrachtete, begann die Luft zu wabern, ein leichtes Beben erschütterte den Raum. In wenigen Sekundenbruchteilen schien der Raum kurz zu verschwimmen, und in einem magischen Blitz erschien ein Dread Wraith, der Gambelgoth sofort attackierte. Aza wusste, dass Gambelgoth ihn alleine besiegen müsse und jede Hilfe nur weitere Monster erscheinen lassen würde. Benelias tat nichts.
Der Wraith berührte Gambelgoth und entzog ihm seine Ausdauer. Verzweifelt versuchte dieser, sich mit einem mächtigen Heilzauber, der beim Wraith das Gegenteil bewirken würde, zu wehren, doch wich das Monster geschickt seinen Berührungsangriffen aus. Permanent attackierte der Wrath und entzog ihm Kraft. Gambelgoth wirkte immer müder und ausgemergelter, bis er schließlich tot zusammenbrach.

Aldaron war verschwunden und ohne den richtigen Zauber nicht zurückzuholen. Gambelgoth war tot, nicht einmal ein Wunsch Zauber konnte ihn wiederbeleben.

Aza wandte sich an Benelias. Sie blickte ihn ernst an: "Was tun wir?"
Seine Antwort war wie Eis und Feuer zugleich: "Ich schlag dirrr den Schädel ein, du scheiß Hurrre!" Er musste irgendwie blutrünstig und Irre geworden sein.

Die Gnomenmagierin schloss ruhig die Augen, um sich einen Moment zu sammeln.
Dann öffnete sie konzentriert die Augen und strich ihrem Tiergefährten Krah über das Federkleid, das kurz metallisch zu schimmern schien. Sodann begann sie unter wildem Gestikulieren magische Worte zu sprechen, während sich mächtige magische Zauberkomponenten auflösten…

Alles, was seit dem Ende des Kartenspiels geschah, begann zu verschwimmen und verschwand schlussendlich gänzlich - nicht nur aus den Erinnerungen aller, sondern auch aus dem Raum-Zeit-Gefüge des jemals Geschehenen…

Aldaron zog zuerst eine Karte vom Deck of Many Things. Plötzlich strahlten seine Augen, und er schien urplötzlich unglaublich erfahren zu werden. Doch er konnte sich noch entscheiden - sein Gesicht verriet es. Er konnte den grandiosen Erfahrungsgewinn nun behalten, oder…
…die Erfahrung wich wieder aus seinem Antlitz. Aldaron zog zwei weitere Karten. Vor seinen Füßen erschien unter magischem Glitzern ein Sack mit geschätzten 50.000 Goldstücken sowie einen Staff of the Woodlands und einen wunderschönen Umhang, augenscheinlich mit mächtigen, magischen Eigenschaften.

Benelias zog seine Karte. Wie aus dem Nichts strahlte er plötzlich eine unsichtbare Aura aus, und alle fühlten sich ein wenig so, als könne er gute Entscheidungen treffen und damit überzeugen. Er grinste zufrieden.

Aza zog ihre Karte. Plötzlich wand sie sich für einen Wimpernschlag krampfartig in schrecklichen Schmerzen. Danach wirkte sie in ihren Reflexen, ihrer Zähigkeit und ihrem Willen geschwächt.

Als Gambelgoth seine Karte zog und Betrachtete, begann die Luft um ihn herum zu wabern, ein leichtes Beben erschütterte den Raum. In wenigen Sekundenbruchteilen schien der Raum kurz zu verschwimmen, und nachdem ein magischer Blitz ihn durchfuhr, stand Gambelgoth auf einmal fast nackt da. Seine gesamte magische Ausrüstung war verschwunden.

Verzweifelt blickten Gambelgoth, Aldaron und Benelias die Gnomenmagierin an, als wollten sie sagen "Tu doch was!". Doch Aza schüttelte nur niedergeschlagen den Kopf. "Ich habe Krahs Macht, mir einen Zauber zu schenken, für heute bereits verbraucht… obwohl ich mich nicht erinnere, wofür…"
Danach wandten sich all ihre Blicke auf Gromph, der schadenfroh grinste. Er sagte nur: "Ich will den Sack mit Gold und beide Gegenstände.", und deutete in Richtung von Aldarons neu gewonnenem Reichtum.
Dieser erbleichte beinahe. Dann nahm er sich zusammen, und erklärte Gromph in wenigen, präzisen und unumstößlichen Argumenten, welch mächtige Aufgabe wir für ihn erledigt hatten und welche Macht Gromph dadurch zuteil wurde. Gromph schien umgestimmt, und sagte: "In Ordnung. Such dir einen Gegenstand aus und behalte ihn."
Dann griff er in seine Robe und warf mit einer geschickten Handbewegung glitzernden Diamantstaub in die Luft, sprach in monotoner Stimme einige kurze Worte und…
…Gambelgoth wurde abermals von einem Blitz durfahren. Anschließend stand er wieder in voller Ausrüstung vor uns - sichtlich erleichtert.

- Aza

Careil blieb nun keine Wahl mehr und er erzählte ihnen von einem weiteren Artefaktteil des Golbulus. Careil hat einen Maridhändler aus der Stadt der 10.000 Perlen getroffen und per Zufall von der Kosmopolitischen Kollektion gehört, einem Gefängnis bzw. Museum für mächtige magische Gegenstände und Artefakte. Dieser Marid, ein Padisha (Adeliger), konnte Careil den Teil so genau beschreiben, dass kein Zweifel bestehen konnte, dass er dort in Verwahrung lag.
Nach dieser Information machte er sich auf - hoffentlich um von den Helden nie wieder gesehen zu werden.

Kurz danach schien auch Gromph des Treffens überdrüssig zu werden und schob den mächtigen Kopfteil des Artefaktes über den Tisch. Es sah aus wie eine adamantene Langspeerspitze.

Als die Helden den Teil in ihre Hände nahmen und Aza ihn mit ihrer Magie begutachtete geschah etwas Außergewöhnliches.

Sie fühlten, wie sie Teil von etwas ganz Großem wurden. Sie sahen die Dinge plötzlich anders, bemerkten, wie sich unsterbliche Augenpaare auf sie richteten. Götter, Auserwählte, Mystische Monster. Sie alle bemerkten etwas. Es gab neue Mitspieler im großen Spiel des Multiversums. Die Kritische Masse erlangte einen Teil von überirdischer Energie.
Die Helden sahen Bilder an sich vorbeiziehen. Bilder vom Entstehen der Welt. Dem Krieg zwischen den Titanen und den Göttern.

Die Geschichte des Golbulus

Cronus´s  Halbbruder Grelbadur schmiedete diese Waffe für die Titanen, um ihnen im Kampf gegen die Götter einen entscheidenden Vorteil zu bringen. Cronus, der mächtigste seiner Rasse, wurde jedoch vor der Fertigstellung verbannt (zum Glück der Götter). Somit führte Vraahran, ein Titan der über Blitze und Wetter gebietete, die Waffe im Krieg gegen die Götter. Er erschlug 15 Götter bis sie ihn zur Strecke brachten und in seine Bestandteile desintegrierten. Die Waffe jedoch beförderte Vraahran noch auf die materielle Ebene Faerun und erlegte ihr einen Schutzfluch auf, der es keinem Gott, oder dessen direkten unsterblichen (Outsider) Diener, gestattete die Waffe zu berühren. Über die Jahrtausende wurde die Waffe jedoch gefunden, wieder verloren, gefunden, gestohlen usw., bis sie schließlich vom Goldenen Drachen Ysmathil gehütet wurde…

Das Zusammensetzen der Teile

Nur einer kann den Golbulus zusammensetzen. Grelbadur der Titanenschmied. Er lebt im Exil in Carceri.

Das Kopfstück des Golbulus

As Dagger +6, Adamantite, Called, Brilliant Energy

Die Helden erlangten MYSTISCHE MACHT. Ihnen wurde bewusst, das dies der erste Schritt war, um in die unsterblichen Analen der Geschichte einzugehen. Nicht als Teil der Geschichte, sondern als die Geschichte selbst.

Aza fiel bei der Begutachtung noch etwas auf. Eine Art magische Hülle, versteckt unter der unbändigen Macht des Golbulus. Was es war, konnte sie jedoch nicht sagen.

- Benelias

Sunday, June 23, 2013

Driderspalte

17.9.1382 bis 4.10.1382


Zequa´Xis Vandree, Schüler des Gromph Baenre sollte die Helden auf ihrem Weg in die Driderspalte begleiten. Dieser lästige Drow.
Die Kritische Masse hatte keine Probleme in die hässliche Spalte zu gelangen. Mit Spinnen und Dridern überhäuft mussten sie sich über eine Stunde durch ihre Reihen schlagen. Es war nicht leicht, doch schließlich zogen sich die Drider zurück und die Helden standen bis zu den Knöcheln im Blut ihrer Feinde. Sie mussten noch tiefer in die Höhlen eindringen um zu Ichlald, dem Drider Verwandler zu gelangen. Die Helden wählten den Weg durch die Kristallgänge von Uvhurn. Die Kristalle erwiesen sich als tückisch, teilweise so leicht zerbrechlich wie gesprungenes Glas, mussten die Helden aufpassen wo sie entlang gingen. In einer Höhle wurden sie von vibrierenden Kristallungeheuern angegriffen.
Vier dieser unscheinbaren aber diamantharten Wesen versperrten ihnen den Weg und attackierten sie zunächst mit Vibrationen, die einen erstarren ließen, wenn man nicht zäh genug war dem zu widerstehen. Für die meisten war es kein Problem, doch besonders Zequa´Xis machten diese Angriffe zu schaffen. Ohne Scheu griffen die Helden, Delon und Aldaron voran, die Ungetüme an, doch Delon zog mehr Aufmerksamkeit auf sich als er wollte, da sich gleich drei dieser Kristallhaufen auf ihn stürzten. In der Not zog er sich taktischer zurück und legte eine Wall of Force leidergottes so, dass sich Aldaron als einziger auf der Seite der Monster befand, doch er kämpfte tapfer weiter. Ein weitere Hinterhältigkeit, die die Angriffe der Monster inne hatten, war, dass sie einen zu Kristall erstarren lassen konnten, falls man ihren Angriffen nicht rechtzeitig ausweicht, doch dies gelang glücklicherweise keinem. Aldaron setzte all seine Kraft, oder vielleicht auch Verzweiflung, da er von seinen Kameraden abgeschnitten war, in seine Angriffe und dezimierte seine Gegner Stück für Stück. Nachdem Delon die Barriere wieder aufgehoben hatte, griffen alle wieder ins Kampfgeschehen ein und auch Zequa´Xis half den Abenteurern, obwohl es anfangs so aussah, als wäre er nur zur Zierde mitgereist, da er ohnehin nur wie versteinert da stand oder sich darauf beschränkte abfällige Bemerkungen über die Kampftaktik der Helden zu machen. Letztendlich schafften sie es mit vereinten Kräften und ohne gröbere Schwierigkeiten die kristallenen Ungeheuer zu vernichten und ihre Reise zu Ichlald fortzusetzen, allerdings nicht ohne eine Nacht in Aza´s Ropetrick zu verbringen, um sich von den Strapazen der Driderspalte zu erholen und sich für einen eventuell bevorstehenden und schwierigen Kampf vorzubereiten.
Schließlich standen Aldaron, Delon, Gambelgoth und die anderen Gefährten Ichlald und seiner mutierten Brut gegenüber. Der meisterhaften Überredenskunst von Aldaron war es zu verdanken, das die Masse den Auftrag glorreich vollendete und zu aller Überraschung, ausnahmsweise mal nicht zu ihren Waffen greifen musste, um ihren Willen durchzusetzen und als sie zurück nach Menzoberranzan kamen erlebten sie einen Abend voller Freuden und Unterhaltung. Sie wurden mit zwei goldenen Tickets ins Amphitheater der Drow eingeladen.
Das Theather war äußerst nobel und es fehlte den Helden an nichts. Es gab reichlich Wein, ein reich gedecktes Buffet und auch sehr aufreizende Drow-Frauen, die wohl alles mit sich machen ließen, was Delon in jener Nacht noch fesstellen sollte. Die Vorstellung selbst war kaum zu überbieten, an Dramaturgie und Inszenierung. Die Illusionen, die die Magier schufen, wirkten echter als so manche Realität und obwohl das Stück so fesselnd war, bemerkten die Helden doch, dass sie von allen Seiten genauestens beobachtet wurden, allerdings war nicht zu erkennen, ob es sich um Jarlaxle`s, Gromph`s oder Careil`s Leute handelt oder sogar um Mitglieder des vierten Hauses oder im schlimmsten Fall um Anhänger der Engel der Goldspitze, die versuchen die Helden am Herumpfuschen einer Prophezeihung zu hindern.
Dort trafen sie auch auf Jarlaxle selbst, der trotz seiner freundlichen und lockeren Art wieder auf seine Bedürfnisse und Wünsche hinwies, welche sich natürlich in keinster Weise geändert hatten. Er ließ einfach nicht vom Duell mit Careil ab oder eben in eine düstere unterirdische und giftige Sumpflandschaft zu gehen, um einen Staff of Power den wiederwärtigen Klauen einem Monster zu entreißen, welches ein Abkömmling einer Hydra und einem Balor sein soll. Allein die Vorstellung an so eine abscheuliche Kreatur würde einigen Leuten starke Übelkeit empor kommen lassen, ganz zu schweigen davon, wie die Kreatur überhaupt in diese Welt gekommen ist. Also berieten sich die Helden kurz vor den Augen und Ohren von Jarlaxle, wobei Delon lediglich einer schönen Drow-Frau habhaft werden wollte und Jarlaxle ihm den gefallen tat und gleich die zwei Besten die man nur gleichzeitig haben konnte für ihn aussuchte. Jarlaxle verabschiedete sich, noch bevor die Abenteurer zu irgendeinem Ergebnis kommen konnten, und meinte es sei ja noch genug Zeit darüber zu sinnieren und die Helden sollen sich melden wenn sie sich einig darüber sind, wie sie ihn glücklich machen sollten.
Am nächsten Tag hatten die Helden wieder eine Audienz bei Gromph. Dieser war von ihrem Erfolg begeistert. Er wollte sie somit nicht weiter testen und kam zur letzten Aufgabe. Es sollte eine Heldentat sein, welche eines so mächtigen Atefaktteils würdig sei. Als Dreingabe bot er den Helden noch als zusätzlichen Ansporn an, ein Duell gegen Careil zuzulassen, wobei es sich hierbei nicht um ein Kartenspiel handeln sollte, sondern in der von den Helden gewohnten Disziplin: Mit Waffen und Magie.
Sie sollten in die 222. Ebene des Abgrunds um dort eine gefallene Dämonenherrscherin zu stellen.
Ihre Afgabe bestand darin, ein silbernes, von Gromph geschaffenes Gefäß aufzustellen und mit dessen Hilfe dieses mächtige Wesen gefangen zu nehmen. Die Umstände, nämlich ihr Pilzpalast welcher 4 Meilen hoch war, ihre Untertanen, das das Gefäß eine Minute ohne Unterbrechung aktiv sein sollte und wahrscheinlich etliche andere Dinge die sie nicht bedachten, machten diese Aufgabe zur Schwierigsten, der sie sich jemals stellen mussten. Sie nahmen an. Gromph überreichte den Helden eine Art Schreibstift, der, wenn man ihn entzwei brach, einem in unheilvolle Nebelwälder der Albträume bringen sollte, die sich jedoch weit entfernt von dem Palast der Dämonenherrscherin befand. Der Erzmagier klärte die Helden über die Umstände von Zuggtmoy auf, die nach einigen Jahren Absenz, wieder in ihr Reich zurückgekehrt war, doch nunmehr als gefallene Dämonin, was sie keinesfalls ungefährlicher machte. Einstweilen machte sich jedoch ein anderer Dämonenherrscher auf der 222. Ebene des Abgrunds breit und der Einfluss der Gefallenen könnte stark geschmälert sein, ebenso wie ihr Palast, der ursprünglich aus einem Vielfachen an Pilzen, die schier unendlich in den Himmel ragten, bestand.
In der nächsten Nacht wurde Gambelgoth zum Gefäß seines Fluches. Er hatte einen Anfall, schlimmer denn je und sah hundert Dinge zugleich. Er sollte mit vier gebrochenen Gliedmaßen, eingestuhlt und eingenässt wieder zu sich kommen. Doch was er gesehen hatte sollte viele andere Orakel vor Neid erbleichen lassen. (Tethyr und die geplante Krönung Andurs, die Scharzschildfeste und das Abkommen mit den Riesen, der Wealdath und die Shade, Perlengarns Flucht und die Zusammenarbeit mit Zargreilores, die Auflösung der Pulverhand und noch einiges mehr)


-Benelias-

Sie sollten… (kommt hier noch was?)

Sunday, June 16, 2013

Die Auslöschung des 4. Hauses Xorlarrin

15.9.1382 bis 17.9.1382

Die Zeit schien still zu stehen.

Und tatsächlich tat sie das - zumindest für die Drow. Denn der Engel, ein hoher Abgesandter Erathoals, Engelsseher und Herrscher der 3. Ebene der Sieben Himmel, hatte mit seiner unglaublichen Macht die Zeit still stehen lassen. Es war Askareon von Erathoal.
Die Helden hatten noch kaum alle begriffen, was geschehen war, da prasselte es auch schon Informationen aus dem Engel heraus. Er handelte aus freien Stücken, da Askareon nicht zulassen konnte, dass wir in unserer Aufgabe, die Vernichtung Mystras zu verhindern, scheiterten. Er sagte, dass nicht viel Zeit bleibe, andere Engel Erathoals, Fanatiker welche der Meinung sind das Erathoals Prophezeiungen auf jeden Fall verwirklicht werden müssen, seien schon auf dem Weg um die Helden zu töten und es müssten unter allen Umständen alle Mitglieder des 4. Hauses Xorlarrin vernichtet werden müssten - nichts dürfe übrig bleiben.
Die Kritische Masse und Askareon nutzten die verbleibende Zeit des Zeitstopps (haha!), um sich nach Möglichkeiten mit Schutzzaubern auszustatten. Auch wurden in Sekundenschnelle Wände aus Magie, Eis, wirbelnden Klingen und sogar Lava erschaffen um das Schlachtfeld einzugrenzen und den Gegnern die Flucht, welche sie früher oder später unweigerlich wohl ergreifen würden (so glaubten zumindest die Helden), zu verhindern. Und tatsächlich waren alle in Windeseile eingekerkert, und der Kampf begann.
Die einfachen Fußsoldaten und Bogenschützen der Drow fielen stetig, doch Droolmar, seine Schwester und auch die Hohenpriesterinnen leisteten erbitterten Widerstand.
<wer will kann hier kampfbeschreibungen einfügen>
Als sich die Gunst der Schlacht langsam aber sicher auf die Seite der Helden wandt und Aldaron abermals Droolmar stellen wollte, machte dieser einen gefinkelten Vorschlag:
"Lass es uns noch einmal austragen, hier und jetzt! Ohne Tricks! Gewinne ich, so lasst ihr uns ziehen. Gewinnt ihr, könnt ihr uns abschlachten!"
Einige der Helden der Kritischen stimmten ein und riefen dazu auf, die Kämpfe zu stoppen. Andere wiederum waren sich unsicher. Einer war jedoch sicher: Aldaron. Er prügelte nach kurzem Zögern einfach auf Droolmar ein, und die Schlacht ging weiter.
Als die erste der Hohenpriesterinnen fiel, begann die sukzessive Flucht. Droolmar ignorierte die Wand aus wirbelnden Klingen und stürmte davon. Einige der Wachen schafften es, über die Eismauer zu klettern und nahmen ihre Beine in die Hand. Die Verfolgungsjagden begannen.
Die niederen Drow waren schnell eingeholt und erledigt. Harek war mit einem sich ergebenden Drow konfrontiert. Sollte er Gefangene machen? Er fragte: "Was würdest du tun, wenn ich mich dir ergeben müsste?"
Der Drow antwortete: "Ich würde Gnade walten lassen!"
Doch Harek durchschaute die Lüge und schlug dem Bastard mit einem Hieb den Kopf von den Schultern.
Die Verfolgung Droolmars gestaltete sich herausfordernd. Aldaron, Aza und Benelias waren ihm auf den Fersen. Doch er war schnell! Bevor er einen Höhlenausgang erreichte, konnte Aza diesen mit Mühe noch mit einer Eisenwand und später den zweiten mit einer Lavawand verschließen. Der Dummkopf Droolmar versuchte, durch die Lava hindurchzulaufen. Dabei zog er sich ekelhafte Verbrennungen zu, und die Lava klebte an seinem Dunkelelfenkörper und verbrannte ihn weiter. Ohne Ausweg stellten ihn nun Aldaron und Benelias, und streckten ihn schlussendlich nieder. Die Anweisung des Engels befolgend, warfen die Helden seinen Kadaver samt Ausrüstung in die Lavawand, wo sich alles in Asche auflöste.

- Aza

Unterdessen konnten Leviathan, Harek, Gambelgoth und Askareon die restlichen Flüchtlinge töten. Askareon Zerstörte eine Priesterin mit einem einzigen Zauber und die Helden taten den Rest.
Nun offenbarte der Engel seine Botschaft. Er warnte die Helden. Der "Spitze des Goldes" Corp, geführt von Yvonnel von Erathoal, eine Gruppe von Engeln unter ihrem Befehl, dazu da um darauf zu achten, das alle Prophezeiungen von Erathoal auch tatsächlich Wirklichkeit wurden, befänden sich bereits auf der Jagd nach den Helden. Sie sei eine Astral Deva sterblichen Jägerin...
 Wieder einaml schien es als würde sich die ganze Welt, nein, alle Ebenen, gegen die Masse verschwören und gegen sie Arbeiten. Als wäre die Aufgabe noch nicht schwer genug...
Doch Askareon brachte Hoffnung. Er offenbarte ein Artefakt von Erathoal. Das Auge Erathoals.
Askareon hatte nicht mehr viel Zeit und ließ das Teil, welches ins innerste der Helden sehen kann und ihnen so am meisten Helfen konnte, an Ort und Stelle. Nachdem alle Helden ins Auge sehen würden, würde sich das Auge zurück zu Askareon begeben. Danach verschwand er.
Die Helden waren wie immer mutig und voller Hoffnung und sahen ins Auge. Jeder sah Dinge, jeder sah in sich selbst hinein, und jeder beakam die Macht des Auges zu spüren. Die Waffen der Nahkämpfer bekamen eine Art Eigenleben. Sie veränderten sich. Aza bemerkte das Mystra selbst durch das Auge zu ihr sprach und sie mit Macht erfüllte. Doch Gambelgoth, Orakel von ungeahnten Fähigkeiten sah... eine Vision... und eine Gebetskette von unvorstellbarer Macht. Mit ihr war es ihm möglich, seine magischen Fähigkeiten nicht nur gewaltig aufzubessern, sondern auch ein einziges mal, womöglich in Zeiten größter Not, Askareon herbeizurufen. Für eine Stunde.

Nachdem die Helden die Leichen plünderten und sie anschließend verbrannten, machten sie sich auf um in der Wildnis des Underdarks zu übernachten und neue Kraft zu schöpfen. Ein Zauber Azas ließ sie auf einer anderen Dimension schlafen.
Eine seltsame Ratte fand die kritische Masse jedoch in ihrem versteck, eine Nachricht am Bein. Sie Biss den Helden der versuchte sie abzunehmen und alle fanden sich plötzlich im Audienzzimmers des Erzmagiers von Menzoberranzan.
Gromph Baenre, an seiner Seite Careil und Jarlaxle, begrüsste sie. Harek, ein Zwerg wie er im Buche steht, nahm den Mund angesichts einer solchen Macht etwas voll, und so fand er sich bewegungsunfähig wieder. Allerdings kostete es Gromph zwei Zauber. Er war sichtlich verärgert.
Nach längeren Diskussionen zwischen den Helden, Careil (welcher ein zweites Kartenduell wollte), Jarlaxle (welcher ebenfalls das Duell sehen wollte) und Gromph, musste der Erzmagier ein Machtwort sprechen.
Er wäre bereit dazu den Teil des Artefaktes abzutreten, wenn sich die Helden erstens einer Prüfung unterziehen würden und danach zwei Aufgaben für ihn erledigen würden.
Natürlich gefiehldas der Kritischen Masse nicht, und einige überlegten einfach allesund jeden Drow niederzumähen, doch letztendlich willigten sie unter Druck ein.
Sie fanden sich kurzer Hand in einem magischen Labyrinth wieder, einem Maze Spell, welcher mit einer eigenen Halbebene gekoppelt war. Diejenigen die das Labyrinth innerhalb kürzester Zeit hinter sich ließen, fanden sich in einer mit Geröll und spitzen Steinen übersähten Höhle wieder.
Gromph ließ diejenigen mit der größten Intelligenz in eine Falle laufen, denn Hezrou Dämonen und ein Marilith warteten bereits dort. Der Kampf war irreführend. Die Illusionen des Mariliths ließen die Helden in ihrer Verzweiflung sogar die Höhle selbst anzweifeln. Letztendlich musste der Marilith aber zurück auf seine Heimatebene, die Axt Aldarons zwischen seinen Augen.
Zurück bei Gromph, welcher Jarlaxle und Careil wutentbrannt entließ, wartete die Beschreibung seiner ersten Aufgabe.
Die Kritische Masse sollte in die Driderspalte reisen und dort einem mächtigen Verwandler namens Ichlald einen Vorschlag unterbreiten. Er und seine Driderbande sollten für Gromph arbeiten. Dafür sollten die Helden einen mächtigen Staff übergeben und ihre Überredenskunst einsetzen. Sollten die Gespräche scheitern, sollten die Drider vernichtet werden.
Ein Schüler Gromphs, Zequa`Xis Vandree, sollte die Helden begleiten und Augen und Ohren für Gromph sein. Er war sichtlich nicht begeistert und die Helden scherzten bereits über seinen Tod.
Danach wurden sie entlassen.

- Benelias

Friday, May 24, 2013

Intrigen in Menzoberranzan

14.9.1382 bis 15.9.1382

Nach ihrer Ankunft im Reich der Drow wussten die Helden nicht so recht, wo und wie sie ihren Auftrag, den oberen Teil des Golbulus zu erobern, beginnen sollten. Gromph, den Erzmagier der Drow-Stadt, einfach zu stellen und nach dem Artefakt zu verlangen, schien ein Himmelfahrtskommando zu sein. Daher zogen die Helden diese Variante auch ernsthaft in Betracht!
Um ihre Möglichkeiten auszuloten, zerstreuten sich die Kritischen in der Stadt auf der Suche nach nützlichen Hinweisen und Informationen - stets getarnt als Dunkelelfen. Aldaron geriet bei seiner Suche in eine bedrängliche Lage, konnte dabei aber die hilfreichsten Informanten kontaktieren. Es war schon zu spät, umzukehren, als er bemerkte, dass er sich in die Höhle eines Löwen begab. Niemand geringerer als Gromphs Bruder, Jarlaxle, war der Informant. Dieser wusste bereits viel. Viel mehr, als es den Helden recht war.
Er erzählte, dass sein Bruder Gromph bereits wusste, dass die Kritische Masse auf der Suche nach den Golbulusteilen in Menzoberranzan war. Diese Information hatte er von Careil, der ihnen gefolgt war. Dieser verdammte Hund!
Jarlaxle gab diese Informationen freilich nicht kostenlos preis, und verschwieg die Pläne der Kritischen Masse (die Aldaron sich gezwungen sah zu erzählen) vor seinem Bruder freilich ebenfalls nicht für umsonst. Aldaron willigte ein, im Gegenzug Jarlaxle einen Gefallen zu tun bzw. einen Auftrag zu erledigen. Jarlaxe, ein Liebhaber großer Ereignisse, wollte das anstehende "Revanchespiel" zwischen Careil und der Kritischen Masse mitansehen und gab seine Informationen dafür Preis.

- Aza

Da die Helden nun wussten worauf sie achtgeben mussten, suchten sie Informationen und Anhaltspunkte um Careil auffliegen zu lassen. Nach einiger Zeit hatten sie ein Treffen mit ihm arrangiert. Careil erzählte ihnen von mehreren Optionen, Gromph zu treffen, doch nur wenige schienen der Kritischen Masse erstrebenswert. Careil drängte die Helden in eine Eckle in die sie nicht wollten und so kam es wie es kommen musste und die zweite Kartenschlacht begann. Aldaron und Gambelgoth verlies in diesem Spiel das Glück (vielleicht weil sich Aza und Harek VII von ihnen abwandten und sich entfernten anstatt sie anzufeuern), und so verloren sie das Spiel. Magische Gegenstände umsonst verworfen. Aldaron und Gambelgoth waren Fuchsteufelswild und schworen sich Careil, für seine Zwietracht und Anhänglichkeit, zu töten.
Nichts desto trotz hatten die Helden erfahren wie sie, ihrer Ansicht nach, am besten an Gromph herantreten konnten. Einer von ihnen sollte Droolmar Xorlarrin, Waffenmeister des 4. Hauses von Menzoberranzan, im Zweikampf besiegen.

Die Helden tüftelten Tage um einen Plan zu erstellen. Den Waffenmeister in einer Stadt der Intrigen in Verruf zu bringen schien eine unmögliche Aufgabe zu sein und so entschlossen sie sich, Droolmar auf seinem Samstagsausflug ins Badehaus der Brüder Jaszarrs zu überfallen und ihm dort seine Ausrüstung zu stehlen, um ihn zu erpressen, einem Zweikampf mit Aldaron zuzustimmen.
Die Brüder Jaszarrs waren berühmt für ihr Badehaus. Der eine ein Experte im Nutzen von Dampf und Rohranlagen, der Andere ein geübter Magier. Die reichen von Menzoberranzan gingen gerne dorthin, um sich zu entspannen, und "verwöhnen" zu lassen.

Die mutige Aza heckte ihren Einbruch aus und vollzog diesen ohne zu Zögern auch alleine. Sie wartete bis Droolmar zum Etablissement kam. Mit Hilfe ihrer mächtigen Magie schlich sie sich magisch verwandelt und in Flüssiger Form von der Rückseite des Gebäudes der Gebrüder Jaszarr an. Die relativ schwachen Schutzmaßnahmen der geöffneten Fenster waren schnell ausgeschaltet. Nun musste Aza nur noch den geeigneten Einstieg finden. Es kostete sie etwas Zeit doch das Glück schien ihr hold.
Bis sie versuchte sich an zwei Drow Wachen vorbeizuschleichen, deren scharfe Sinne die Spinnenform erkannten und dieses Wesen aus dem Badebereich entfernen wollten. Mehere Zauber von Azas Seite konnten sie letzten Endes austricksen und die Heldin schlich sich in die Umkleidekabine von Droolmar, welcher schon im Whirlpool mit seinen Begleitungen saß.
Gerade als Aza Droolmars Rüstung an sich nehmen wollte erkannte sie, das die Brüder Jaszarrs doch noch ein paar kleine Tricks im Sicherheitsbereich parat hatten. Ein Unsichtbarer Schleicher hielt Wache und attackierte Aza. Diese hatte keine Probleme das Luftelementar nicht an sich ran zu lassen, doch die aufmerksamen Wachen der Brüder hörten den Lärm und wollten in die Kabine.
Aza packte ihre mächtigsten Zauber aus und erschuf eine Lavawand, bannte das Elementar und floh danach mit den Gegenständen Droolmars.

Die Helden, wieder vereint, bastelten an einer Botschaft für den Waffenmeister. Er sollte gleich am nächsten Tag in die Höhle der unendlichen Augenqualen kommen, allein.
 Dieses Gespräch fand in einem Mages Private Sanctum statt und niemand der Helden konnte magisch ausgekundschaftet werden.

Als es plötzlich an der Tür klopfte waren alle überrascht aber in Alarmbereitschaft. Der "Einäugige" Jarlaxle mit seinem Psionikerschoßhund stand vor der Tür. Gut gelaunt verschaffte er sich Zugang und gab seine Betroffenheit zu, nichts von dem heimlichen Kartenspiel gesehen zu haben. Er gab den Helden eine zweite Chance. Entweder ein weiteres Kartenspiel bei Gromph, oder die Beschaffung eines mächtigen Magischen Gegenstandes im Besitz einer legendären Kreatur, Yrch Ilgoth eine Halbdämonische Gulguthhydra, Tochter eines Balors namens Zothar. Die Helden könnten sich auch den Rest des Hortes behalten. Die Masse verblieb mit Jarlaxle folgendermaßen: Sie würden sich bei ihm melden :), Aza hielt während des gesamten Gesprächs immer wieder Ausschau nach dem seltsamen Psionikerdrow (Sie konnte ihn sichtlich nicht leiden).

Die Masse machte sich Stunden vor ihrem Treffen auf und erkundete die Höhle, bereitete sich vor und besprach das weitere Vorgehen. Aldaron sollte, statt Benelias, wegen seiner Vielfältigkeit und Waffenkunst den Waffenmeister herausfordern.
Der Waffenmeister kam..... natürlich nicht allein. Dutzende Drow, darunter 3 Priesterinnen des Hauses umzingelten die Helden. Unerwarteterweise schien sich die Anführerin der Xorlarrins für diesen Zweikampf zu interessieren.
Nach einem längeren Wortgefecht, dem Austausch von Unhöflichkeiten (Wie es für die Kritische Masse typisch ist) und Drohungen von beiden Seiten, kam es zum Duell.
Der Waffenmeister war verschlagen und nutzte seine Fähigkeit Dunkelheit zu erschaffen voll zu seinem Vorteil. Das Duell war Atemberaubend. Zwei Wesen im Einklang ihrer Waffe. Jeder nutzte seine Fähigkeiten aus um einen Vorteil zu erlangen. Droolmar schoß unentwegt mit einer vergifteten Armbrust aus der Dunkelheit während Aldaron sich verteidigte und versuchte einen Weg zu finden den Waffenmeister da herauszulocken. Er hörte seinen tödlichen Gegner und ging zu einem letzten tödlichen Nahkampfduell in die Dunkelheit. Jeder hörte Waffe auf Waffe treffen, wusste aber nicht was da drinnen geschah.
Aldaron wurde von Droolmar auf den Boden gezwungen und schlug wild auf ihn ein. Der Halbengel sah, das er zu solchen Umständen unterlegen war und hörte sein Ende nahen.

Plötzlich erhellte eine Flamme die Höhle, ließ jeden vor dem grellen Licht die Augen abwenden. Die Drow schrien, da sie so helles Licht noch weniger gewöhnt waren.
In der Mitte der Höhle, bei den beiden tödlichen Kontrahenten Droolmar und Aldaron, stand auf einmal ein Engel von übernatürlicher Macht.
Was wollte er ? Woher kam er ? Wo waren die Helden da nur wieder reingeraten.....

- Benelias

Saturday, May 4, 2013

Auf ins Underdark!

7.9.1382 bis 14.9.1382

So wie in nur wenigen Situationen ließen die Helden diesmal die Vernunft walten und entschieden sich gegen das womöglich anstehende Kartenduell gegen Careil den hinterhältigen Cambion. Nahezu alle waren sich sicher, dass er auch diesesmal einen dunklen Plan ausgeheckt hatte, der den Abenteurern viel Zeit, wertvolle Gegenstände oder sogar das Leben kosten könnte, auch wenn sie dafür schneller mit der Suche nach dem Golbulus voran kämen, was allerdings auch nicht unbedingt gewiss wäre.
Nun mussten sie nur noch klären von wo aus und wie sie in die Dunkelelfen-Haupstadt Menzoberanzzan kommen sollten. Es gab zahlreiche Wege dorthin, von denen einer gefährlicher als der andere ist und manche wahrscheinlich den sicheren Tod bedeuten würden. Es bot sich die Möglichkeit durch ein enorm großes Labyrinth zur Stadt zu gelangen, was mit etwas Glück relativ schnell gehen konnte, allerdings die Reisezeit auch um ein vielfaches verlängern. Oder man kämpfte sich durch den Auromycos, der sich über viele Quadratkilometer von Tunnelsystemen im Süden der Stadt erstreckte, was auch nicht unbedingt ratsam erschien. Sonst wäre noch ein unterirdischer Fluss in Frage gekommen, wobei es von Vorteil gewesen wäre unendlich lange die Luft anhalten zu können und wer weiß welche Untiere sich in den Tiefen der unterirdischen Seen herumtreiben. Letztendlich wählten sie den Weg über die Zwergenzitadelle Feldbar, da er der sicherste zu sein schien, was aber auch bedeutete etwas mehr Zeit mit Marschieren verbringen zu müssen. Also teleportierten sie sich nach Feldbar und wurden sogleich von zwei Wachzwergen empfangen, bei denen sie nach einer guten Unterkunft für die Übernachtungen fragten. Einer der beiden riet ihnen in die "Schlammpfütze" zu gehen, weil es eine besonders gute Gaststätte sei, jedoch entlarvte Harek den Vorschlag sofort als Flunkerei, denn die Besitzerin der Lokalität war die Cousine des Wachzwergs und er wollte ihr lediglich Kundschaft verschaffen, da es zur Zeit nicht so recht laufen wollte. Da Harek ebenfalls ein Zwerg ist, dazu als Paladin verpflichtet jedem Notleidendem zu helfen und er die guten Absichten hinter der Lüge erkannte, gab er der Wache in seiner unermesslichen Güte 50 Goldstücke, die er seiner Cousine bringen sollte, damit sie über die Runden kommt.
Nach dieser guten Tat gönnten sich die Abenteurer in einer sehr sehr noblen Zwergenkneipe gleich einmal ein paar Schlückchen extrastarkes Zwergenbier, worauf sich Aldaron schon nach dem ersten Humpen jämmerlich übergeben musste und Benelias noch bis tief in die Nacht seine Ausdauer im Kampftrinken begoss.
Gleich am nächsten Tag machten sich die abenteuerlustigen Helden auf in niedere Gefielde des Zwergenreichs. Einige Stunden wanderten sie noch in den von den Zwergen bewachten Gebieten bis sie endlich an die Grenzen zu unbewachtem Gebiet kamen, wo sie gleich einen aufgescheuchten Haufen Goblins niederstreckten, der dumm genug war sich den Abenteurern in den Weg zu stellen. Über weite Strecken und einige Tage verging die Reise ohne gröbere Zwischenfälle, denn glücklicherweise wandte Aza bei jeder Übernachtung den "Seiltrick" an der ihnen Unterschlupf bot und sie vor vorbeireisenden Wesen schützte, solange sie den Trick nicht durchschauten. Lediglich in zwei Nächten bekamen sie unerwarteten Besuch. Ein Horde Trolle zog an ihnen vorbei während sie in ihrer verzauberten Behausung ruhten, wobei eine Trollschamanin sich die Mühe machte das Seil genauer zu untersuchen, allerdings nur kurzfristig, nachdem es auch nicht von Erfolg gekrönt war zwei stärkere Trolle daran ziehen zu lassen. In der anderen Nacht kamen relative große, dunkelhäutige und affenähnliche Keaturen an ihrem Unterschlupf vorbei und kletterten an die Wände um anscheinend anderen Wesen aufzulauern und diese zu fressen, da sie sich nach ein paar Stunden der Beobachtung auf eine riesige Schnecke stürtzen, sie zerfleischten und dann weiterzogen.
Ein paar Tage später und schon längst die Grenze zum Underdark überschritten fanden sich die Helden in einem langem Tunnel wieder, doch plötzlich spürte Leviathan ein leichtes Vibrieren, dass aber von mal zu mal stärker wurde. Es fühlte sich an wie ein Erdbeben, dessen Epizentrum sich seltsamerweise auf die Gruppe zubewegen zu schien. Durch denn scharfen Verstand, mit dem ein paar der Helden gesegnet waren, konnten sie feststellen, dass es sich um eine gewaltige Herde von Rothe, die soetwas wie riesige Büffel des Underdark sind, handeln musste die sehr schnell in ihre Richtung unterwegs waren und auf ihrem Weg alles zertrampeln, was nicht felsenfest war. Es blieben nur wenige Sekunden um darauf zu reagieren, also flog Gambelgoth schnell an die Decke, die allerdings nicht höher war als 13 bis 15 Fuß und nur bedingt vor den recht großen Rothe Schutz bot, außer man hat die größe eines Gnoms oder einem kleinerem Wesen. Leviathan kletterte an die Decke, was ihm durch sein unglaubliches Geschick auch bravourös gelang. Die Anderen suchten sich in aller Eile einen kleinen Felsvorsprung den sie als Schutz verwenden konnten. Augenblicke danach rasten die Rothe an ihnen vorbei und die Erde bebte wie wild, worauf Leviathan beinahe den Halt verloren hätte. Leider hatte sich Aldaron einen schlechte Felsvorsprung ausgesucht, denn ein Rothe kam ihm bedenklich nahe, brauch ein Stück Fels aus den Vorsprung heraus und drohte Aldaron mitzuschleifen und zu Tode zu zertrampeln falls er keinen Halt finden sollte. Aber anstatt sich festzuhalten schaffte er es irgendwie eines der rasenden Viecher zu Fall zu bringen und stemmte sich mit aller Kraft dagegen, wodurch er wieder einigermaßen in Sicherheit war, solange ihn die Kraft nicht verlassen würde. Danach kam Gambelgoth jedoch eine zündende Idee. Er zauberte eine Klingenbarriere quer durch den Gang und zerhexelte die wildgewordene Horde zu Faschiertem. Es war ein ungeheures Blutbad, aber eher mehr... ein Fleischbad! Alles, samt den Helden die am Boden geblieben waren, wurde über und über mit Eingeweiden, Blut und sonstigem Rothefleisch übersät. Noch dazu stank es entsetzlich, aber es zeigte schnell Wirkung, denn die Horde machte kehrt und trampelte wieder in die entgegengesetzte Richtung davon. Nachdem sich die Helden einigermaßen erholt hatten und sich von den Überresten der Rothe befreit hatten, blieb noch eine wichtige Frage offen: Wer oder Was hat die Rothe so dermaßen in Panik versetzt, wobei Aza zu bedenken gab, dass es vermutlich wahrscheinlicher ist, dass ihre Flucht das Ergebnis eines komischen Zufalls sein könnte, da diese Tiere äußerst schreckhaft sind und ohne zu denken ihrem Herdentrieb folgen.
Nun machten sich die Helden weiter auf in Richtung Menzoberanzzan und kamen am Ufer eines unterirdischen Sees an, der an sozusagen einer Art Weggabelung lag. Jedoch währte die Ruhe nach dem Rothe-Vorfall nicht lange, denn kurz darauf wurden sie von einem Bandersnatch attackiert, der allem Anschein nach der Auslöser für die Panik der Rothe war. Die Helden leisteten erbitterten Wiederstand gegen die unzähligen Attacken dieser Bestie. Was besonders hinterhältig am Bandersnatch ist, sind seine langen, spitzen Stacheln, die einem bei jedem Angriff im Weg sind und sich tief in das Fleisch bohren, wenn man ihnen nicht schnell genug ausweicht. Den mutigen Abenteurern gelang es den Jäger in die Flucht zu schlagen, allerdings wäre er ihnen tot lieber gewesen, da die entflohenen Gegner der Kritischen Masse nur allzu oft die Angewohnheit haben in den ungünstigsten Momenten wieder aufzutauchen.
Auch nach diesem unliebsamen Vorfall erholten sich die Helden kurz, da ihnen der Bandersnatch teilweise erhebliche Wunden zugefügt hatte und manche der Abenteurer mussten sich die spitzen Stacheln aus ihren Leibern ziehen, was fast mehr Schaden verursachte als die vorhergehende Verwundung durch eben diese.
Nach weiteren Tagen der Reise kamen die Streiter für Ordnung und Gerechtigkeit abermals an eine Kreuzung, allerdings gingen dort schauderhafte Zwergengeister umher, die dort grausam durch Adamantit.Bestien gefällt wurden. Einer der Zwergengeister flog rasch zu den Helden herüber und wollte sie wieder vertreiben, da es hier nur Unheil zu geben schien. Als sich die Helden nicht von ihrem Vorhaben abbringen ließen, verlangte er von ihnen seine Seele und die seiner Kameraden von ihrem ektoplasmischen Dasein zu befreien indem sie einem Gang bis zu einem gigantischem Tor folgen sollten, hinter dem sich ein fürchterlicher Schrecken verbarg und vor dem es vor Adamantit-Basilisken nur so wimmelte. Die sonst so eifrigen und hilfsbereiten Helden hatten jedoch nur die Rettung der Welt im Sinn und wollten sich von Nichts und Niemandem aufhalten lassen, also zogen sie unter Flüchen und Beschimpfungen des Zwergengeists weiter, ohne sich weiter darum zu kümmern, da das Wohl der Welt eindeutig Vorrang vor Problemen längst verstorbener Krieger hat.
Endlich kamen sie in die Nähe der Dunkelelfen-Hauptstadt und Aza wandte einen Verschleierungszauber an um die Heldengruppe wie eine gewöhnliche Dunkelelfen-Patrouille erscheinen zu lassen. Nun war nur zu hoffen, dass sie auf keine allzu mächtigen Magier stoßen würden, die die Illusion sofort durchschauen könnte oder am besten auf niemanden treffen würden. Aber es kam wie es kommen musste... Die Helden traffen eine andere Patrouille, die sie anhielten und nach ihren Machenschaften fragte. Aza erklärte ihm, dass sie gerade am Weg von einer abgelegenen Rothe-Farm in Richtung Stadt waren und nichts böses im Schilde führen würden, doch die Anführerin der Patrouille war nicht recht überzeugt und forderte dazu noch Aza für ihre amourösen Spielchen missbrauchen zu wollen, worauf Aza komischerweise ohne Umschweife einwilligte. Die anderen Helden waren sich aber sicher, dass das nur ein Vorwandt war, um ihren gezwungenermaßen bevorstehenden Hinterhalt vorzubereiten. Aza und die Anführerin der Dunkelelfen verschwanden gemeinsam hinter der nächsten Biegung und nur Sekunden später sahen alle Anwesenden einen gewaltigen Kälte-Strahl aus dem Tunnel kommen, in den die beiden gegangen waren. Fast zeitgleich hörte man, leicht abgewürgt durch Aza's Zauber, das Wort "Hinterhalt!" durch die Gänge hallen woraufhin alle Helden ihre Waffen zogen und die ein wenig überraschten Dunkelelfen regelrecht zu Brei schlugen. Nur der Magier der Patrouille konnte sich unsichtbar einige Fuß davonstehlen, bis auch er durch einen Flächenzauber zerbröselt wurde. Glücklicherweise konnten sie verhindern, dass auch nur einer der Feinde entkommen ist, sonst hätten sie wahrscheinliche kaum mehr eine Chance gehabt halbwegs unbemerkt in die Stadt einzudringen.
Rasch machten sich die Helden in der Gestalt von Drow weiter auf den Weg und die Wahrscheinlichkeit auf noch eine Gruppe von feindlichen Kämpfern zu treffen war eigentlich sehr gering, allerdings scheint es so als arbeitete die Statistik so gut wie nie für die tapferen Helden, denn sie trafen nicht lange darauf wieder auf eine Patrouille und diesmal sogar mit einer angesehenen Magierin des 4. Hauses, bei der es sehr sehr schnell auffallen würde, wenn sie von einem Tag auf den anderen einfach verschwinden würde. Also bemühte sich Aza so glaubwürdig wie möglich zu klingen und es funktionierte sogar recht gut. Kurz bevor die zweite Patrouille die angespannten Helden ziehen lassen wollte, machte die Magierin noch Avancen gegenüber Leviathan, von dem sie sehr angetan zu sein schien und ihm regelrecht befahl sich am nächsten Tag bei ihr zu melden. Vermutlich wäre es besser gewesen Aza hätte manchen von uns ein weniger gut aussehendes und charismatisches Erscheinungsbild gegeben bei den vielen unmoralischen Angeboten, oder es liegt einfach an der allgemeinen Sexbesessenheit der Dunkelelfen mit ihren perversen Liebesspielen.
Endlich aus der nächsten misslichen Lage befreit kamen die Abenteurer endlich am süd-östlichen Haupttor von Menzoberranzan an und wurden selbstverständlich wieder von einem Magier angehalten und nach ihren Machenschaften befragt. Leider gelang es Aza diesmal nicht sein Gegenüber zu täuschen und der Magier war drauf und dran Alarm zu schlagen. Die Helden hätten sich nie wieder in die Nähe der Stadt wagen können ohne Aufsehen zu erregen, geschweigedenn sie wären überhaupt erstmal entkommen. In und auf den gewaltigen Mauern waren schier unüberwindliche Verteidigungsanlagen eingearbeitet, unter anderem Katapulte und zu Stein erstarrte Riesenbestien, die auf eine magische Handbewegung hin zum Leben erweckt werden können, um Angreifer oder eventuelle Flüchtlinge zu zerreißen. Doch Aza reagierte keineswegs panisch sondern streckte dem Magier einen Beutel mit Edelsteinen entgegen und meinte er solle eine Hand voll daraus nehmen und ihn und seine Mitstreiter passieren lassen. Glücklicherweise scheinen Dunkelelfen genausowenig Anstand wie sexuelles Schamgefühl zu besitzen... Also ließ er sie durchs Tor schreiten, aber die Helden sollten auf der Hut sein, denn es könnte genausogut sein, dass er die Edelsteinen genommen hat und trotzdem seinem Vorgesetzten berichtet, dass eine Gruppe von Abenteurern das Tor passiert hat und sie nun auf Schritt und Tritt beobachtet werden. Nur allzu schnell wird man hier mit dem Tode bestraft und dazu zählt sicher auch die Tarnung als Dunkelelfen durch eine Illusion, ganz abgesehen von der Hinrichtung einer ihrer Patrouillen. Bald wird sich aber zeigen wo der Golbulus tatsächlich versteckt wird und vor allem ob es den Helden gelingt ihn ohne weiteres mitzunehmen und einfach von dannen zu ziehen, was wohl eher nicht der Fall sein wird...

- Aldaron

Hexenjagd

18.8.1382 bis 7.9.1382

Nachdem es den Helden gelungen ist das Portal in die Halbebene in der sich Ellraque versteckt hält mittels eines aufwendigen Rituals wieder zu öffnen traten sie hindurch, jedoch konnte man die Ebene nicht ohne weiteres betreten, da sie magisch geschützt war. Nur Willensstarke Kämpfer wie es die Helden der kritischen Masse sind konnten sie erreichen und das ist ihnen zum Glück auch ohne Schwierigkeiten gelungen, denn hätte einer von ihnen auch nur kurz seine Konzentration verloren, wäre er in eine weit entfernte Ebene gesogen worden aus der er wahrscheinlich nie wieder entkommen wäre.
Auf der anderen Seite des Portals fanden sich die Helden in einer in rötliches Licht getauchte Halle mit mehreren Säulen wieder, die allerdings aus einem Strom an negativer Energie bestanden, die von unten nach oben zu fließen schien. Die Wände schienen aus grässlich anzusehenden Untoten zu bestehen, die mit ihren Armen zombiehaft in der Luft herumruderten und scheußliches gestöhne von sich gaben und der Boden war überseht mit Leichen von Zwergen, Frostriesen, Orks und anderen unheilvoll zu Tode gekommenen Wesen, die ihre Arme nach allem Lebendem austreckten und es festhielten, wenn es an ihnen vorbei gehen wollte. Es war eine Halle des Grauens, die noch nie etwas Gutes zu Gesicht bekommen hatte. Die Helden hüteten sich den Säulen nahe zu kommen, da sie eine negative Energiewelle abgaben, die jedem Lebewesen, welches nicht untot ist schadete, abgesehen von Harek, der sich schon im Vorfeld gegen solche Effekte schützte, da er, erfahren im Kampf gegen allem Bösen und Dunklen Künsten, schon erahnt hatte, was auf die Helden zukommen könnte. Doch zunächst waren keine Feindbewegungen zu sehen, nur das furchteinflösende Gelächter der vermaledeiten Hexe, die sie schon so lange jagten. Ihre Stimme krächzte, dass sie schon auf uns gewartet habe und wir nur unsere Zeit mit ihr verschwenden würden und von unserem Vorhaben sie zu töten ablassen sollten, aber die Helden waren nicht so weit gereist und hatten so viele Mühen auf sich genommen, um jetzt einfach umzukehren als wäre nichts gewesen. Viel wichtiger war es den Helden aber dieses Böse endlich auszumerzen und die Welt ein stückchen sicherer zu machen.
Als die Helden sich tiefer in die Halle wagten, versuchte eine Macht sie daran zu hindern, welche allerdings nur bei Aldaron Wirkung zeigte, da er von dem grauenhaften Anblick der Umgebung und seinen Erinnerungen an seinen verstümmelten und gepeinigten Bruder abgelenkt wurde, sodass sein Wille einen Moment nachgab. Es bleib ihm nichts anderes übrig als vom Eingang der Halle aus seinen Mitstreitern die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen, wärend Benelias sofort zu Angriff blies und nach Vorne preschte. Aza machte sich zunächst daran die hinterhältugen Säulen mit Feuerbällen zu zerstören und auch die Leichenhaufen zu Staub zu zu zerbröseln. Delon schritt vorsichtig voran und tastete die Umgebung vorsichtig mit seinen Augen ab. Auch bei dieser Begegnung mit Ellraque Racielle hatte er vor sie mit einem verstärktem Desintegrationsstrahl zu pulverisieren, was nicht lange auf sich warten lies, denn kurz nachdem Benelias den ersten Lehmgolem entdeckt hatte, sich mutig mit aller Kraft gegen ihn warf, um ihn zu zertrümmern, flog Aldaron bis an die Decke der Halle, die nur rund 25 Fuß hoch war und erspähte die Hexe am ende ihres Refugiums des Grauens. Alle bis auf Benelias, der ehrenhaft gegen den Lehmgolem kämpfte, machten sich vorsichtig auf in Richtung Hexe, da alle wussten es musste sich noch ein zweiter Lehmgolem im Raum befinden.
Nicht lange darauf kam auch der andere Golem aus seinem Versteck und schritt Richtung Gambelgoth, der ebenfalls so schnell er konnte an die Decke flog, um den tödlichen Hieben zu entkommen. Denn falls man von einem von Ellraques Schergen getroffen wird, können diese Wunden nicht auf normale Weise geheilt werden, nur mit äußerst mächtigen Heilzaubern.
Gleich darauf setzte die Hexe eine Steinmauer hinter Benelias, damit er von den anderen Helden abgeschirmt ist und sich nicht so leicht zurückziehen kann, allerdings war das ohnehin keine Option für Benelias. Jedoch hatte Harek seine Schwierigkeiten über die Mauer hinwegzublicken und aufgrund seiner Größe auch einfach auf sie hinauf zu springen, was ihn ein wenig Zeit kostete, doch was ihm an Größe fehlte machte er mit Schlagfertigkeit und Heilkunst wieder wett und so verpasste er dem zweiten Lehmgolem einige starke Hiebe. Während des Kriegsgetümmels konzentrierte sich Delon ganz und gar darauf Ellraque den Gar auszumachen. Er schlich sich unsichtbar an den Golems vorbei und da ihn die elendige Hexe durch ihre Zauberkraft schon von weitem erkennen konnte feuerte er ihr wieder einen Desintegrationsstrahl entgegen, der ihr erheblichen Schaden zufügte und das sogar obwohl sie extrem gut vor magischen Angriffen geschützt ist.
Nach und nach verschwanden die unheiligen Säulen und Leichenhaufen in einem Leuchtfeuer an Feuerbällen und heiligen Zaubern, auch die Golems fielen unter den wuchtigen Schlägen von Benelias und Harek. Die Schlinge um Ellraques Hals wurde enger, vor allem durch den magischen Dauerbeschuss von Delon und auch Gambelgoth, der aber auch alle Hände voll mit heilen zu tun hatte, denn auch Ellraque schoss unentwegt mit fürchterlichen Zaubern um sich, die den Helden das Leben schwer machten. Da Aldaron Ellraque keinen Schritt näher kommen konnte zückter er schließlich seinen behelfsmäßigen Bogen und schoss auf die schon angeschlagenen Hexe und unter Zauberattacken, Schwerthieben und zu guter letzt einigen mächtigen Hammerschlägen ging die Hexe endlich zu Boden und zerfiel zu Staub. Doch noch bevor sie zu einem Hüufchen Asche wurde lachte sie über die Bemühungen der Helden. Sie war nämlich ein Lich und diese Sorte von Untoten konnte man nicht einfach mit brachialgewalt erledigen. Man musste ihr Seelenessenz-Gefäß finden und dieses zerstören, um sie endgültig zu vernichten, sonst würde sie in wenigen Tagen wieder auferstehen und wahrscheinlich wieder Unheil verbreiten. Die Helden fanden nur heraus, dass ihr Meister das Gefäß besaß und durch das umfangreiche Wissen von Aza konnten sie herausfinden, dass es sich um einen Prinzen der Shades handelte, der vermutlich kaum zu töten war. Nicht nur weil er selbst eine viel höhere Stufe als die Helden besaß, auch weil er mit Sicherheit sehr sehr gut bewacht wird. Also entschieden sich die Abenteurer dafür nicht weitere Tage und Wochen für die Suche nach diesem Prinzen zu verschwenden und machten sich wieder daran die Teile des Golbulus zu suchen, denn die Zeit drängte und mit jedem Tag der verstrich kam Mystra ihrem Tod ein Stück näher.
Als sich Ellraque Racielle auflöste hörten auch endlich die restlichen negativen Energieströme der Säulen auf zu fließen und die Untoten an den Wänden hangen nur noch schlaff herunter, als hätte man die Energiezufuhr, die die gesamte Halbebene versorgt, einfach gekappt. Diejenigen unter den Helden, welche sich mit Ebenen auskannten, wussten sie würde bald in sich zusammenstürzen, was womöglich auch das Ende der Helden bedeuten würde, allerdings entdeckte Delon einen Geheimgang ganz an der Rückseite der Halle, der zu einem recht beeindruckendem Alchemistenlabor führte. Schnell machten sich die Helden daran alles zu erkunden und fanden ein paar äußerst brauchbare magische Gegenstände und auch zwei mächtige Schriftrollen. Die eine strahlte regelrecht Böses aus und wurde sofort von Harek dazu verurteilt vernichtet zu werden, da sie jedes Lebewesen in einen Vampir verwandeln konnte, ohne dass ein Vampir selbst daran beteiligt sein musste. Die andere Schriftrolle war von weit aus größerem Wert für die Helden, denn es handelte sich um einen Wunsch.
Da das Labor so umfangreich und gut ausgestatten war und den Chemiebegeisterten in der Gruppe einiges nutzten konnte, bauten sie es in unglaublicher Geschwindigkeit und ohne auch nur eine Phiole zu zerstören ab und transportierten es so schnell wie möglich durch das Portal durch welches sie in diese Ebene gelangt waren ab.
Zurück im verfallenen Tempel auf der Spitze des Berges auf dem sich Ellraque versteckt hatte war erneut Eile geboten, denn auch der verlassene Tempel würde bald in sich zusammenstüzen und die Helden unter sich begraben. Also Teleportierten sie sich samt den befreiten Architekten Aurelius Finch, der ja zu einem Vampir geworden war, zum Kritischen Fels und berieten ihr weiteres Vorgehen, denn der langwierige Feldzug gegen Cyric und gezwungenermaßen auch gegen die Shades muss wohl überlegt sein.
Als erstes diskutierten sie darüber, wie es mit Aurelius weitergehen sollte, da er ja ein Vampir ist und früher oder später jemandem gefährlich werden konnte, auch wenn er trotzdem guter Gesinnung war. Früher oder später hätte er vor lauter Blutdurst seine Beherrschung verloren und wäre wahllos üb er Unschuldige hergefallen. Aldaron bewachte ihn einstweilen, bis sie sich über seinen Verbleib einig waren, während Aza sich zur großen Bibliothek von Kerzenwacht aufmachte, um Informationen über Menzoberanzzan, die Hauptstadt der Dunkelelfen herauszufinden. In dieser Zeit zerstörten auch Harek und Gambelgoth die unheilige Vampirschriftrolle, da sich alle einig waren, dass sie in keiner Weise für Gutes eingesetzt werden konnte. Die andere Schriftrolle, die einen Wunsch in sich beherbergte, wurde auf Delon's Falchion gesprochen, was wieder die verborgenen Kräfte der sogenannten Glücksklinge wechte. Ein Grund dafür war, dass sich die Heldengruppe weder das Seelengefäß von Ellraque damit herbei wünschen konnten noch einen Teil des Golbulus. Ein weiterer wichtiger Grund war, dass Delon schon zweimal einen Wunsch aus seiner Klinge für die ehrenhafte Rettung eines ansonsten unvermeidlich verlorenen Guppenmitglieds geopfert hatte. Alle waren sich einig, dass es die beste Option ist, da man den Wunsch auch durch das Falchion sprechen kann und bis es soweit ist, kann Delon die Vorteile davon nutzten, falls es überhaupt noch einmal soweit kommen sollte.
Als die Helden endlich wieder Ruhe gefunden hatten, nach den Aufregungen der letzten Tage, kam, während einer von Aldaron's freiwilligen Wachdiensten, ein Bote zu ihm, der, wie sich kurz darauf herausstellte, von keinem geringerem als Careil, dem Cambion aus der Pyramide der Wünsche gegen den die Helden ein Kartenspiel auf Leben und Tod gewonnen hatten, geschickt worden war, um ihnen Informationen über den Verbleib der Golbulusteile anzubieten. Die Helden ahnten schon in welche Richtung sein Angebot gehen würde, den Careil war ein leidenschaftlicher Kartenspieler und dazu ein äußerst schlechter Verlierer. Es war sehr wahrscheinlich, dass sie in eine ähnliche Zwickmühle wie beim letzten mal geraten würden und nur unter Einsatz wertvoller Gegenstände um ihr Leben spielen konnten. Wer weiß ob sie auch dieses mal so glimpflich davon kommen würden.
Die Helden hatten schwerewiegende Entscheidungen zu treffen, eine davon war wie sie vorhatten in die Dunkelelfen-Hauptstadt unbemerkt einzudringen, da es, bis auf äußerst reichen und mächtigen Handelsleuten, keiner anderen Rasse außer Dunkelelfen gestattet war, diese zu betreten. Noch dazu gibt es dort enorm viele Zauberkundige und die Stadt wird von Frauen dominiert, was es teilweise noch zusätzlich erschweren könnte dort zu überleben. All das und noch mehr konnte Aza in der Bibliothek von Kerzenwacht herausfinden. Auch über einige Kriege gegen die Zwerge der Zitadelle Feldbar und Adbar, aber auch über einen anderen Cambion, der sich mit einer Armee von Tanaruk in einer großen Stadt südöstlich von Menzoberanzzan eingenistet hatte und in der Zeit in der die Spinnengöttin Lolth vermisst wurde und die Stadt belagerte.
Wiedereinmal stand die Heldengruppe vor schier unlösbaren Aufgaben und Hindernissen. Sollten sie es wagen Careil in "Helden und Monster" nocheinmal die Stirn zu bieten, um andererseits an die so dringend benötigten Informationen über die fehlenden Teile des Golbulus zu gelangen? Welchen Weg sollten die Helden nehmen um möglichst sicher nach Menzoberanzzan zu kommen und welche Taktik würden sie sich zurecht legen, um unbehelligt und vor allem unauffällig in der Stadt nach einem der drei Teile des Golbulus zu suchen...?  

-Aldaron