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Monday, March 17, 2014

Aza, Erzmagierin von Tethyr

17.12.1382 bis 23.1.1383

Nachdem sich die Kritische Masse endlich wieder einmal ausruhen konnte, wurden sie am nächsten Morgen von König Andur zum Frühstück und zur Besprechung der Einzelheiten geladen. Aza war sich nicht sicher, ob sie dieses hohe Amt annehmen kann, da sie ihre Abenteuergefährten und Freunde nicht alleine lassen wollte. Von dem Mönch, welcher dem Erzmagier persönlich zu Diensten war, wusste sie zu wenig, um ihn als Ersatz akzeptieren zu können.
Schlussendlich entschied sie sich dazu, Erzmagierin zu werden.
Es folgte eine eineinhalb-wöchige Vorbereitungsphase, in der sie allerhand Dinge, vom Erlernen diplomatischen Geschicks bis zur Umpolung des persönlichen Erzmagiergolems, erledigen musste.
Währenddessen begann Harek, einen zwergischen Ritterorden zu gründen. Gambelgoth und Delon verhökerten die vielen angesammelten Fundgegenstände für viel Gold.
Hareks zwergische Ader schlug zu. Nachdem die Kritische Welle leider - aus seiner Sicht - den Kampf mit dem Nightcrawler überlebt hatte, er aber doch nicht trotzig genug war, das Schiff eigenhändig zu zerstören, schloss er einen Kompromiss mit sich selbst: das Schiff musste vergrößert werden, um nicht bei jedem Lüftchen oder Wellchen Gefahr zu laufen, in die Einzelteile zu zerbrechen. Also machte sich der Paladin auf, einen Magier zu suchen, der in der Lage war, das Schiff auf magische Weise zu erweitern.
Zu seinem Unglück geriet er an die böse Halbelfen-Magierin Kyril Seldorn. Es hatte nicht mehr viel gefehlt, und er hätte sich gezwungen gefühlt, ihr seinen kalten, zwergischen Schmiedestahl kosten zu lassen - was für beide unangenehm geendet hätte, in jedem Fall. Zum Glück konnten sie ihren Disput aber dann doch noch auf diplomatischem Wege lösen.
Der Amtsantritt Azas als Erzmagierin von Tethyr erfolgte traditionell im Rahmen eines pompösen, zweitägigen (normalerweise dreitägig, aber aufgrund des Krieges verkürzt) Festaktes, zu dem alle Würdenträger eingeladen waren. Darunter leider auch Kyril Seldorn. Trotz aller Verkleidungsversuche wurde sie von Harek erkannt, doch dieser ignorierte sie grummelnd.
Azas Antrittsrede war ein rhetorisches Meisterstück, die Gäste hingen förmlich an ihren Lippen. Zwei Familien waren offenbar derart beeindruckt, dass es von ihnen Angebote zu einer Heirat gab, die selbstverständlich (für beide Seiten) nicht von Nachteil wäre.
Nach dem ganzen Tam-Tam war endlich Zeit, den persönlichen Handlanger-Mönch der Erzmagierin zu verhören bzw. ihn auf Mark und Nieren zu überprüfen. Für Benelias und Delon fiel er schon beinahe gleich zu Beginn durch, da er kein gestandener Trinker war bzw. ein fastender Mönch ist - was soviel bedeutet wie er isst nur Haferbrei und trinkt nur Wasser. Davon macht er nur einmal pro Monat eine Ausnahme, und diese besteht aus einem einzigen Humpen Bier.
Das war Benelias so gar nicht recht, und er setzte alles daran, Træak davon zu überzeugen, dass es selbst im Sinne seines Fastengelübdes ist, sich ein Mal pro Monat so richtig zu betrinken. Mit Erfolg.
Nachdem Aza Træak noch auf sein magisches Wissen überprüft hatte, machten sich die Helden daran einen Plan zur Abwehr der Amn'schen Truppen auszuhecken. Am wichtigsten erschien es ihnen, die mächtige "Kugel" zu zerstören, mit deren Hilfe die Amn'schen Magier einen gewaltigen Schutz hatten und so ungehindert und geschützt vor fast allen Angriffen ihre Zauber in das Schlachtfeld schleudern konnten. Genauer gesagt braucht die Kugel einige Magier, die sie bedienen. Diese Magier fliegen dann mit der Kugel umher, umgeben von einer Schutzhülle, welche sie vor physischen und magischen Angriffen (fast?) vollkommen schützt, während sie ihre Zauber durch die Hülle nach außen wirken können.
Delon schlug vor, sich in eine größere Bibliothek zu begeben und dort nach Möglichkeiten, diese Kugel zu zerstören, zu recherchieren. Hier konnte sich Træak erstmals beweisen, da er als Bibliothekar eine gewisse Hilfe darstellen könnte. So machten sich die beiden auf nach <Ort>.
Was Delon allerdings verheimlichte war, dass er dort auch Informationen über Elminster vom Schattental zu suchen gedachte…
Nachdem die beiden mit mehr oder weniger hilfreichem Wissen zurückkehrten, begannen die Vorbereitungen auf die Schlacht gegen Amn.
Inzwischen stellte sich heraus, dass Nbastax, der Kapitän der Kritischen Welle, Doppelgänger, der Sohn des verstorbenen Tieflings Ferrad ist. Er hatte es die ganze Zeit verheimlicht, doch war er den Helden auch nicht böse, dass sein Vater mehr oder weniger durch die Schuld der Kritischen zu Staub zerfallen war. Im Gegenteil: Er wollte den Helden helfen, die Krypta von Vhekoshta (in der sich angeblich mehr Platinmünzen befinden, als ein Mensch zählen kann) zu erreichen, da es für ihn scheinbar eine Ehre war, das Geheimnis der Krypta zu kennen. Doch blieb nicht mehr viel Zeit, verriet Nbastax. Aufgrund des gescheiterten Versuchs der kritischen Masse, die Krypta zu öffnen würde die Krypta laut Aussage des Dämonenwächters am 13.1. im Fluss Styx versinken. Dann wäre sie zwar nicht verschwunden, aber wesentlich schwieriger zu erreichen, da der Styx einen jeden, der in ihm badet, alles vergessen lässt - was für die meisten sehr unangenehme Folgen hätte.

So standen die Mythischen - mit Ausnahme Træaks - Helden wieder einmal vor der schwierigen Entscheidung, ihrem wichtigen und zeitlich drängenden Auftrag nachzugehen, oder doch ihrer wichtigen und zeitlich drängenden Gier nach Reichtümern nachzugeben…


- Aza

Saturday, October 5, 2013

Die Gerechtigkeit Kelemvors

10.11.1382 bis 25.11.1382

Zum Glück hatte Aza noch einen Zauberstab, der mit der Ebene Shedaklah verbunden war, sonst hätte die kritische Masse alle 221 Ebenen die vor Shedaklah liegen durchwandern müssen. Ihr erstes Problem bei der Suche bestand darin, den genauen Standort der Krypta von Vhekoshta ausfindig zu machen, also versuchten sie ihr Glück in der so ziemlich einzigen Stadt in dieser Ebene, Xhubhullosk. Wieder mittels Gambelgoth`s Windwalk erreichten sie die Stadt innerhalb weniger Stunden und machten sich sogleich auf, um etwas über die sagenumwobene Krypta herauszufinden - oder zumindest einmal eine Person zu finden, welche angeblich etwas über sie wusste. Die Helden teilten sich in zwei Gruppen auf, um die Suche zu beschleunigen, wobei es nie wirklich gut für die Helden ausging, wenn sie sich aufteilten. Auf Abenteuern der kritischen Masse verhält sich die getrennte Suche nach egal was nämlich meistens wie in Horrorfilmen. Einer nach dem anderen verschwindet, oder ihm stößt etwas Schreckliches zu.
Schließlich fanden die Helden relativ rasch Informationen über einen sehr alten Tiefling namens Ferrad, der in der Stadt wohnte und etwas über die Krypta zu wissen schien. Allerdings schien er ein wenig verrückt und  auch noch Opfer eines Fluchs geworden zu sein. Bald standen sie vor dem Haus des Tieflings und klopften an, jedoch war der Bewohner äußerst unfreundlich und ließ sich nur mit Aussicht auf ein wenig Feuerriesenschnaps dazu erweichen, die Tür zu öffnen. Es war schwer mit dem alten Greis zu reden, da er wirres Zeug von einem Fluch von sich gab und etwas von schattenhaften Dämonen redete, die kommen werden, wenn er etwas verraten würde. Zusätzlich schien er noch so etwas wie das Tourette-Symdrom zu haben, denn er beschimpfte die Helden aufs Schlimmste, bis es allen genug war und sich Aldaron auf ihn warf um ihn niederzuringen, was aber trotz des hohen Alters Ferrads gar nicht so einfach war, da er immer noch recht geschickt mit seiner Waffe umgehen konnte. Irgendwann nach unzähligem Einflößen von Feuer- und Eisriesenschnaps, einigen Ohrfeigen auf jedes Schimpfwort das er von sich gab und dem einen oder anderen Zauberspruch, welcher ihn von seinem Fluch befreien sollte, wirkte der Tiefling endlich etwas klarer in seinen Gedanken und erschien plötzlich ungemein freundlich und verriet den Helden, wo sich die Krypta befand, nämlich auf einer Flussinsel mitten im Styx weit südlich der Stadt. Er markierte die Stelle auf der Karte und plötzlich kam der Alte ins Stottern und fing zu Husten an, bis es aus seinem Rachen heraus staubte. Er warnte die Helden noch ein letztes Mal vor der Krypta und zerfiel hilflos zu einem Häufchen Staub. Anscheinend wurde der Fluch nicht von den Helden gebrochen, sondern lediglich der Wahnsinn von ihm genommen. Plötzlich beschlich die Helden ein unheilvolles Gefühl. Es war seltsam ruhig und alle sahen sich gefahrensuchend um, denn wenn der Fluch den der zu Staub zerfallene Tiefling auf sich wirklich so verhielt, wie er es vorher gesagt hatte, würden die Abenteurer gleich Besuch von unheilvollen Wesen bekommen...

Die Helden standen noch immer wie fest gewurzelt im Haus des alten Tieflings in der Stadt Xhubhullosk in der 222. Ebene des Abgrunds und blickten sich mit einem mulmigen Gefühl um. Es beschlich sie eine seltsame Kälte, und plötzlich lösten sich einige Wandteile auf, als wären sie zerschmolzen, und dunkle, geflügelte Dämonen schritten durch die Öffnungen. Die Helden wurden überrascht und waren schnell umzingelt. Schon im nächsten Augenblick wurde es stockfinster und eisige Klauen durchstreiften die Körper der Helden, die ihnen ihre Lebensenergie raubten. Einige der Abenteurer bekamen es kurz mit der Angst zu tun, doch jeder von ihnen konnte sich selbst dazu zwingen, der unheimlichen Aura der Dämonen stand zu halten. Die geisterartigen Feinde waren schwer mit normalen Waffen zu verletzen, aber dennoch wehrten sich die Helden mit allem was ihnen zur Verfügung stand. In ihrer Geistesgegenwart wandte Aza einen Daylight-Zauber an, was den Dämonen ganz und gar nicht zu gefallen schien, denn plötzlich ließen sie von den Helden ab und suchten so schnell sie konnten das Weite. Zum Glück hat jeder Feind auch seine Schwachstelle, dieses Mal hat es ihnen einiges an Mühsal erspart. Immerhin konnte Benelias noch einen der Dämonen erschlagen, bevor er sich zurückziehen konnte.
Nun standen die Helden in dem verwüsteten Haus und hatten die erste Hürde auf dem Weg zur Krypta gemeistert, also sahen sie sich vorerst einmal genauer um. Doch auf das, was sie in der Hütte fanden, waren sie nicht wirklich gefasst. Vor dem Kamin lagen zwei kleine Skelette, die anscheinend zu Unterwelt-Gnomen gehörten. Sie vermuteten, dass die beiden Schmiedearbeit unter sehr ungnomischen Bedingungen für den Tiefling verrichten mussten. An der Wand gleich daneben befand sich ein Truhe die voller Schrumpfköpfe war. Fast von jedem humanoiden Lebewesen befand sich ein Kopf darin, außer von vielleicht ein oder zwei Arten. Es war anzunehmen, dass der verrückte Tiefling sein Geld mit recht schmutzigen Geschäften verdiente und weit aus gefährlicher war, als man ihm ansah. Auf der gegenüberliegenden Seite des Kamins war ein Raum mit einem großen Esstisch und jede Menge Wein- und Schnapsflaschen, die die Helden sofort einsteckten, ebenso wie die Goldmünzen und Edelsteine aus einer Truhe, die im Hinterzimmer des Hauses stand. Zu alledem Fanden die Helden noch einen kleinen Beutel mit Pilzen, welche den Effekt hatten, das Gehirn im Drogenrausch quasi in Brei zu verwandeln, welche sich Delon sofort einsteckte. Sonst gab es nur noch zwei kurze Geheimgänge die von dem Hinterzimmer zu dem Kamin- und dem Esszimmer führten und eine Geheimtür die in das Nebengebäude führte, das allerdings komplett leer stand. Da die Helden nun einiges an Gegenständen erbeutet hatten, reisten sie zurück auf die kritische Ebene, um dort ein paar Sachen einzulagern. Danach reisten sie nach Zazesspur, um Gegenstände fertig zu stellen, ein hartes Kampftrainig zu absolvieren und um ein wenig durch die Stadt zu schlendern und Unfug zu treiben.
Aza, die sich untertags mit der Fertigstellung von Gegenständen beschäftigte, war Delon gegenüber noch immer misstrauisch eingestellt und stellte ihn am Abend zur Rede und fragte ihn, was er den ganzen Tag so getan hatte. Doch Delon antwortete nur mit kryptischen und rätselhaften Phrasen, um Aza wieder abzuwimmeln und sie gleichzeitig nicht belügen zu müssen, da er nicht gut bluffen konnte. Vorerst begnügte Aza sich damit, dass Delon nicht wieder etwas im Sinn hatte, das anderen Leuten das Leben kosten konnte, und konzentrierte sich die nächsten Tage wieder auf das Herstellen von magischen Ausrüstungsgegenständen. Jedoch herrschte zwischen Delon und Aza auch Zwist, denn Aza sollte auch für Delon einen Gegenstand bearbeiten. Aza drohte damit, ihre Arbeit für Delon nicht fertig zu stellen, bis er nicht endlich preis gab, was er im Schilde führte. Doch Delon blieb hartnäckig und verlangte kurzerhand seinen Gegenstand zurück und die Summe an Gold die noch nicht in den Gegenstand geflossen war.
Nach einer schier endlosen Diskussion, die sich ja schlussendlich darum drehte, ob sich Delon vor einem weltlichen Gericht für seine Taten in Baldurs Tor zu verantworten hatte, einigten sich die beiden darauf, dass sie zu Kelemvor reisen und ihn diese Entscheidung fällen lassen würden. Schließlich erstattete Aza Delon den Preis des Gegenstands und Delon ließ ihn von einem ortsansässigen Magier anfertigen. Allerdings war der einzige, der das konnte, jener Magier, den Delon vor einiger Zeit mit dem Leben bedroht hatte. Trotz dieses Vorfalls versucht er sein Glück, und wider erwarten zeigte sich der Magier ängstlich und eingeschüchtert und wollte alles dafür unternehmen, um in seinem Ansehen bei Delon zu steigen. Da Delon auch auf der Suche nach einem Zauberstab war, mit dem sie auf die Ebene Kelemvors reisen konnten, schenkte der Magier dem Helden diese und verlangte von Delon, dass sein Groll ihm gegenüber vergessen sein soll. Dem willigte der von der Reaktion des Magiers etwas überraschte Delon ein und übergab ihm auch den Gegenstand, den er verbessern wollte. Der Magier versicherte ihm, dass er es diesmal nicht vermasseln würde und machte sich rasch an die Arbeit, da die Helden es eilig hatten zu Kelemvor zu reisen und danach die Krypta zu finden.
Nach ein paar Tagen des Wartens, konnten sich alle Helden endlich aufmachen der Gerechtigkeit genüge zu tun und zwar vor den Augen des Todesgottes Kelemvor. Als sie auf der Ebene ankamen war alle um sie herum in Nebel gehüllt. Keiner sah kaum mehr als 50 Fuß und der Boden war überall aus Sand. Da Gambelgoth einstweilen seinen Pflichten als Ehemann nachkommen musste und nicht mit den Helden unterwegs war, mussten die Helden auf Pferden, die sie magisch herbeigezaubert hatten, zum Palast von Kelemvor reiten, welcher einige Meilen entfernt lag. Am zweiten Tag ihrer Reise tauchte plötzlich vor ihnen aus dem Nebel eine Engelsgestalt auf, die sie zum Anhalten zwang.
Es handelte sich um die Anführerin des Engelsclans der Goldlanzen, welche alles daran setzten, die Weissagungen Erathoals in Erfüllung zu bringen. Askareon, der Engel der die Helden in der Höhle der tausend Augenqualen unterstützt hatte, hatte sie damals vor ihr und ihrem Clan gewarnt, da sie die kritische Masse um jeden Preis aufhalten wollen. Der Engel redete einiges über Erathoal und die Erfüllung der Prophezeihung und verlangte von den Helden, von ihrem Vorhaben Mystra zu retten abzulassen, doch die Abenteurer verwickelten den Engel in ein verwirrendes Gespräch, sodass sie sich in einige Widersprüche verstrickte und sie sich schließlich stark verunsichert zurückzog, um sich mit dem hohen Rat der Engel zu beraten und die Helden einstweilen ziehen ließ, bis sie wiederkehre.
Also setzten die redegewandten Helden ihre Reise fort und kamen einen Tag darauf beim Tempel von Kelemvor an. Als erstes sahen sie eine schier endlos lange Schlange von Toten, die auf die Beurteilung Kelemvors warteten. Sie schätzten, dass die Wartezeit bis zum Tempel mit Sicherheit mehrere Tage betrug. Um den Tempel herum und neben der Warteschlange hielten in schwarze Lumpen gekleidete, sichelschwingende Wesen Wache, damit sich niemand vor der Beurteilung drücken konnte. Am Eingangstor angekommen, hielt sie ein Schreiberling auf, der die rechte Hand von Kelemvor zu sein schien und alle Namen der Toten notierte, und ihnen den Einlass verwehrte, da sie ja schließlich keine Toten waren. Nach kurzen Erklärungen, warum die Helden diesen Weg hierher auf sich genommen hatten, ließ er sie doch passieren, aber nur unter der Bedingung, dass sie ihre komplette Ausrüstung ablegen. Gesagt, getan, und nach Kurzem standen sie in dem imposanten Thronsaal Kelemvors. Allein Kelemvor's Anblick ließ die Helden für einen Moment vor Erstauenen erblassen. Nur vorsichtig und demütig schritten sie durch die Halle, bis Kelemvor schließlich genauer nach ihrem Anliegen fragte. Worum es eigentlich ging schien er in all seiner göttlichen Weisheit schon zu wissen.
Nachdem die Helden ihm ihre Miesere geschildert hatten forderte er den Ankläger, in diesem Fall Aza, und den Beschuldigten, Delon, auf ein Duell auf Leben und Tod abzuhalten, um festzustellen, wer von den beiden im Recht sei. Keiner der übrigen Helden durfte sich in den Kampf einmischen. Wenn Delon den Kampf gewinnen sollte, seien seine Taten vergeben, wenn allerdings Aza gewinnen sollte, müsse sich Delon umgehend vor einem weltlichen Gericht verantworten. Also machten sich die beiden Kontrahenten bereit zum Kampf und da sie keine Ausrüstung und keine Waffen bei sich trugen hatte Aza einen leichten Vorteil gegenüber dem Magus, dessen Stärke auch im Umgang mit dem Falchion liegt. Beide waren nicht froh über die Art wie eine Entscheidung gefällt werden sollte, doch es war der effizienteste Weg die Unstimmigkeiten in der kritischen Masse aus der Welt zu schaffen.
Kaum hatte Kelemvor den Ring frei zum Kampf gegeben schleuderte Delon, der etwas schneller reagierte, Aza einen unglaublich mächtigen Blitz entgegen und hätte Aza ihren Krah nicht an ihrer Seite gehabt, wäre das wohl der kürzeste Kampf in der Geschichte der Helden gewesen, denn Aza konnte einen Teil des Schadens den sie erlitten hätte auf Krah übertragen, um mit dem Leben davonzukommen.
Kurz darauf war Aza nicht mehr zu sehen, doch man konnte hie und da ihre Schritte vernehmen. Doch jedes Mal, wenn Delon einen Dispell-Zauber in die Richtung schleuderte, tat sich rein gar nichts. Es war wahrscheinlich, dass Aza den Timestop-Zauber angewandt hatte, um mehrere Verteidigungszauber auf sich zu wirken. Aza nutzte ihre Unsichtbarkeit, die durch einen See Invisibility Zauber nicht aufgehoben werden konnte, da Aza Mind Blank auf sich gesprochen hatte, und setzte Delon Stück für Stück zu. Delon war fest entschlossen, dieses Duell zu gewinnen, und so widersetzten sich sein Geist sowie sein Körper allen mächtigen Zaubern, wie Imprisonment oder Temporal Stasis, die Aza aufbot. Delon war schon stark angeschlagen, doch er gab die Hoffnung nicht auf Aza doch noch mit einem Dispell-Zauber zu erwischen. Schließlich gelang ihm dies auch. Plötzlich schien sich das Blatt zu Gunsten von Delon zu wenden, denn Aza hatte nun keinen einzigen Schutzzauber mehr auf sich und war ihrem Gegenüber schutzlos ausgeliefert. Nun zaubert Delon wieder aus seinem Sortiment der Angriffszauber und versengte Aza mit einem mächtigen Feuerzauber, der Aza eigentlich das Leben hätte kosten müssen, doch erneut lenkte sie einen großen Teil des Schadens auf ihren Krah um, der sich daraufhin in dem Feuerschwall von Delons Angriff in ein Häufchen Asche verwandelte. Voller Trauer und schon dem Ende nahe brachte Aza noch ihre letzten Kräfte auf und desintegrierte Delon überraschend zu einem kleinen Häufchen Staub, obwohl er heldenhaft und geschickt gekämpft hatte. Aza war einerseits froh, dass der Kampf vorbei war und sie überlebt hatte, und sich nun Delon einem Gericht stellen musste. Allerdings schmerzte es sehr einen ihrer eigenen Mitstreiter bis zum Tode bekämpft zu haben. Einen weiteren Preis den sie dafür zahlen musste war ihr treuer und unschätzbarer Gefährte Krah, dessen Wiederbelebung ihr teuer zu stehen kam.
Nach dem Kampf zogen die Helden in dem Wissen, dass sich Delon nun doch einer Strafe unterziehen musste, weiter, und suchten ihren Mitstreiter in der Warteschlange vor Kelemvors Palast auf, um ihn wiederzubeleben und diese Ebene so schnell sie konnten zu verlassen, denn keinem der Wächter von Kelemvor war es recht, den Tod auf dieses Weise zu betrügen. Zurück in der materiellen Ebene reiste die kritische Masse nach Baldurs Tor, um Delon vor deren Gericht zu verantworten.
Unter den Geschworenen befand sich auch Ildursk der Illuminat, wogegen die Helden allerdings Einspruch erhoben, da er mehr als nur befangen war und natürlich die Todesstrafe forderte, doch da zur Zeit Krieg zwischen Amn und Thethyr herrschte, bei dem auch Baldurs Tor am Rande mitmischte, es sich um einen großartigen Helden der kritischen Masse handelte und die Helden, sowie Ahabynil, Thethyrs Erzmagier, die Geschworenen mit ihren rhetorischen Fähigkeiten so gut es ging beeinflussten, wurde Delon nur aus Baldurs Tor verbannt und mussten eine Geldstrafe im Ausmaß von 25.000 Goldstücken zahlen.
Somit waren alle Ungereimtheiten in der kritischen Masse und zwischen Baldurs Tor bereinigt und die Helden konnten sich wieder weit wichtigeren Aufgaben widmen, wie die Unsichtbare Krypta in Shedaklah plündern, um unsagbaren Reichtum zu erlangen, was auch der nächste Schritt in ihrem Masterplan war.
Durch die Beschreibung des Aufenthaltsortes der Krypta, die sie von dem verwirrten Tiefling Ferrad aus Xhubhullosk erhalten hatten, der kurz darauf zu Staub zerfallen war, gelangten sie schnell auf die beschriebene Flussinsel mitten auf dem Styx. Da die Krypta aber nicht einfach nur unsichtbar gemacht wurde, sondern sie durch ein mächtiges Ritual in ihrer natürlichen Form unsichtbar gemacht wurde, verlangte ihre Sichtbarmachung ebenfalls ein außergewöhnliches Ritual, welches durch Personen mit starken magischen Fähigkeiten durchgeführt werden musste, und das drei Tage lang. Folglich versuchten sich Aza und Delon an diesem schweren Unterfangen, das, falls es schief gehen sollte, schreckliche Folgen nach sich ziehen konnte. Genau das tat es dann auch.
Durch eine kleine Unachtsamkeit bei dem Ritual wurde Aza wahnsinnig und Delon erheblich verletzt. Als Dreingabe bekamen es die Helden mit einem mächtigen Dämon zu tun, der zwei Glabrezus beschwor und allein mit seinem Blick, die Leute zum Erstarren bringen konnte, ebenso wie er mit einem Fingerzeig alles an Lebensenergie aus einem herauspressen konnte.
Es stand nicht gut um die Helden der kritischen Masse. Aza versuchte sich in ihrer Verrücktheit selbst mit bloßen Händen die Augen auszustechen, Delon war schwer verwundet, Aldaron stürtzte bei einem unüberlegten Flugmanöver zu Boden und lag hilflos vor einem der Glabrezus und Benelias konnte den Dämon nicht erreichen, da er weit über den Köpfen der Abenteurer flog und sie verspottete. Aber dies war bei weitem nicht das erste Mal, dass sich die Helden in einer aussichtslosen Situation befanden.
Der fürchterliche Vrolikai Dämon der den Helden gegenüberstand wandte alle Mittel an, um die mutigen Abenteurer zu vernichten, doch sie hielten tapfer stand. Da sich der Dämon außerordentlich schnell bewegte und das dazu noch im Fliegen mussten sie sich etwas Ungewöhnliches einfallen lassen, während Gambelgoth, Leviathan und Aldaron die Glabrezus und ihren Beschwörer beschäftigten, verwandelte sich Delon in einen riesigen Alder, packte Harek an seiner Rüstung und flog mit ihm gemeinsam auf den Dämon zu, um ihn mittels des gefürchteten und schwer gepanzerten Zwergen-Torpedo den gar auszumachen. Delon flog immer wieder Attacken auf ihren Feind und Harek hämmerte wie wild auf den Körper der dämonischen Ausgeburt ein, sodass sich langsam aber doch das Blatt zu Gunsten der Helden wandte. Um den Angriffen zu entkommen kehrte der Dämon zwischendurch die Gravitation um, bei der manche der Helden Müh und Not hatten nicht bis in die Stratosphäre zu gelangen, vor allem aber Aza, die dem Wahn erlegen war und auch nicht fliegen konnte. Gambelgoth setzte seinen Feinden zusätzlich mit seinen heiligen Zaubern zu und versuchte die Helden so gut es ging mit Heilzaubern zu unterstützen. Leviathan warf sich gegen die Glabrezus, um sie von den anderen Helden abzuhalten und Aldaron versuchte dem Beschwörer der Glabrezus den Fluchtweg vor dem Adler-Zwergen-Torpedo abzuschneiden.

- Aldaron

Monday, September 9, 2013

Das Kopfstück des Golbulus

29.10.1382 bis 2.11.1382

Zurecht schwer erschöpft kamen die Helden in der mehr oder weniger vertrauten Umgebung der Kritischen Ebene an. Für einen kurzen Moment schien die Welt heil zu sein: Sie hatten in einem schweren Kampf eine mächtige Dämonenherrscherin in ein Gefäß gebannt, das ihnen - hoffentlich - einen der drei Golbulusteile verschaffen sollte. Der kurze Moment des Triumphs und der Vorfreude wurde von Aurelius Finch, dem zum Vampir verkommenen Architekten, unterbrochen, der sie mit Worten überschüttete: "Ich habe viele Verbesserungsvorschläge für den Turm ausgearbeitet!" Er entrollte eine meterlange Liste. "Ich brauche dazu diese Dinge! Ihr bekommt sie in Tiefwasser von einem Freund von mir. Er wird nur 500 Goldmünzen verlangen! Normalerweise kosten die Materialien aber das Dreifache. Seht her, ich habe auch bereits mit den ersten Veränderungen begonnen, hier zum Beispiel…" Euphorisch quollen die Worte nur so aus seinem Mund.
Etwas erschlagen von dem tödlichen Kampf und dem Redeschwall des Architekten ließen sich die Helden von diesem erst mal berieseln.
"… achja, aus der Spitze des Turms dringen seltsame Geräusche! Aber ich habe mich an die Anweisungen gehalten und bin nicht hinauf gegangen…" sagte Aurelius.
"Sehr gut, danke!", sagte Aza. "Wie steht es eigentlich mit deinem Blutdurst? Versteh mich nicht falsch…"
"Nun ja, ich komme mit den Tieren hier gut aus!"
Aza durchdrang ihn mit ihren Blicken. "Wirklich?"
"Ja. Natürlich würde ich mich über humanoides Blut freuen, aber ich kann mich sehr gut beherrschen, die Tiere sind im Moment ein guter Ersatz."
Aza schien zufrieden. "Bei Gelegenheit bringen wir dir einen Humanoiden, versprochen!"
Aldaron stahl sich beim Stichwort "Blutdurst" davon, kehrte nach kurzer Zeit aber sichtlich erleichtert zurück. Vermutlich sah er nach seinem Bären, Robärt.
Aza machte sich auf, um den seltsamen Geräuschen in der Turmspitze, die ihr Simulacrum bewohnte, nachzugehen. Es stellte sich heraus, dass dieses gelangweilt war und möglicherweise deswegen eigenartige Töne von sich gab. Aza beauftragte es daher mit der Herstellung alchemischer Feuer und Säuren.

Nach ihrer verdienten Rast begaben sich die Helden gleich am folgenden Tag nach Castle Thetyr, um sicher rechtzeitig zur Krönung ihres ehemaligen Weggefährten Andurs zu erscheinen. Andur war ein Teil der Kritischen Masse, von dem sie sich damals nur schweren Herzens trennten. Nun stand er so kurz davor, sein großes Ziel, König Thetyrs zu werden, zu erreichen, und alle freuten sich für ihn.
Bei einem ersten, herzlichen Treffen wurden Abenteuergeschichten ausgetauscht, fest gefeiert und getrunken. Obwohl er sich Mühe gab, konnte Andur nicht über die Sorgen, die ihn plagten, hinwegtäuschen. Es schien eine ernste Aufgabe auf ihn zuzukommen.

Nachdem die vielen Magie-, Reit-, Kampf-, Spiel-, Musizier- und sonstigen Turniere, die bereits Tage und Wochen zuvor begonnen hatten, abgeschlossen waren, kam es am 1. November 1382 endlich zur Krönung. Natürlich waren alle, die Rang und Namen hatten, gekommen und versammelt, um diesem festlichen Ereignis, das den 1. November fortan zum Feiertag machte, beizuwohnen.
Die Krönungszeremonie verlief ohne Störungen mit Glanz und Glorie!

Hoch lebe König Andur!

Im Anschluss begannen die Festivitäten. Sofort stürzte sich eine Herde von Junggesellen und Junggesellinnen auf die Helden der Kritischen Masse, die noch nicht vermählt war. Ein recht langweiliger Gnom schien sich augenblicklich in Aza zu verlieben, und biederte sich ihr ungeschickt an. Aldaron wurde von zwei rattenscharfen Jungfrauen umworben. Er schien es zu genießen, ließ aber, so wie Aza, niemanden näher an sich heran.
Unerwartet zog Benelias die Kritischen zur Seite. Mit etwas zerknirschtem Gesicht sagte er: "Meine Freunde, ich muss mit euch rrreden."
Sie setzten sich an einen Tisch, und Benelias holte eine ansehnliche Menschenfrau, die sie noch nie zuvor gesehen hatten.
"Das ist meine Frau, Melida."
Alle blickten ihn entgeistert an. Nach kurzem Schock erinnerten sie sich an das überfreudige Gesicht Benelias' beim Anblick des Schlosses Thetyr. Jetzt war seine extreme Vorfreude klar.
Er entschuldigte sich, ihnen nie von ihr erzählt zu haben. Doch er verheimlichte seine Ehe nur zum Schutz seiner Familie. Schließlich wusste er, was Gambelgoth, Yangrit und Gambelgrit widerfahren war.
Die Kritischen Helden waren ihrem Mitstreiter keineswegs böse. Im Gegenteil, sie freuten sich für ihn und sein Weib - das noch dazu schwanger war.

Eine große Überraschung für alle. Doch es blieb keine Zeit, sich davon zu erholen, denn es sollte nicht die letzte - ja nichteinmal die vorletzte - des Tages gewesen sein.

Die Feierlichkeiten waren voll im Gange, als eine unscheinbare Menschenfrau zuerst Aza, dann Aldaron, Gambelgoth und Benelias um ein Gespräch unter vier Augen bat. Sie war Barrasja Cor, High Detective von Baldurs Tor, und brachte keine guten Neuigkeiten…

Der Abend war schon fortgeschritten, aber noch lange nicht an seinem Ende, als die Zeit plötzlich still zu stehen schien. Und sie stand tatsächlich still: Niemand bewegte sich - außer den Helden der Kritischen Masse. Auf einmal erschien ein Portal aus Licht. Die Kritischen dachten schon: "Großartig, das musste ja kommen…" und ihre Kampfreflexe zuckten.
Doch glücklicherweise trat Khelben "Schwarzstab" Arunsun, Erzmagier von Tiefwasser und Auserwählter Mystras, aus dem Portal. Während sie sich langsam von dem Schock entspannten bat Khelben sie um ein Gespräch an einem ungestörten Ort.
"Ich habe schlechte Nachrichten!" begann er seine Ausführungen. Die kurze Erleichterung verschwand wieder.
"Ich konnte  Yvonnel von Erathoal nicht vernichten. Sie ist weiterhin hinter euch her und kann euch jederzeit stellen. Vermutlich wartet sie nur einen günstigen Zeitpunkt ab. Doch sie steht nun ohne Armee hinter sich, euch gegenüber"
"Achso, wenn es weiter nichts ist…" meinte Aldaron und schien sich wieder zu entspannen.
Khelben fuhr fort: "Leider zeigt der Kampf der Götter bereits schreckliche Auswirkungen hier auf der materiellen Ebene." Er erzählte ihnen von abbrechenden und davonschwebenden Berggipfeln, von der Dauereruption des Vulkans im Dampfenden Meer, das derzeit permanent unter einer dicken Dampfschicht lag und zu verdampfen schien, und von weiteren schrecklichen "Natur"-Katastrophen.
"Aber ich habe auch gute Neuigkeiten!"
Die Helden machten vorsichtig erwartungsvoll große Augen.
Er erzählte, dass er die Kritische Welle nun fertig modifiziert hatte. Es sollte dem Schiff nun möglich sein, zwischen den Ebenen zu wechseln und den Umwelteinflüssen der jeweiligen Ebene zu trotzen.

"Nun gut, sucht micht wieder auf, sobald ihr im Besitz des Golbulusteils seid." sagte er und wandte sich zu gehen.
Die Kritischen schienen fast erfreut ob der - in ihren Augen - eher positiven Nachrichten. Entspannung begann sich breit zu machen.
Unerwartet kehrte sich Khelben um. "Ach, ich vergaß! Noch eine schlechte Neuigkeit!"
Mit unterdrückter Ungehaltenheit antwortete einer der Helden seufzend: "Ja?"
"Cyric Anbeter konnten einen Teil des Golbulus in ihre Gewalt bringen. Da sie ja nur ein Teil brauchen, um sicherzustellen, dass wir den Golbulus nicht zusammensetzen können, werden sie ihn an einem gefährlichen Ort verwahren. Da sie derzeit nicht die Macht haben, das Teil zu zerstören, werden sie vorerst sonst nichts unternehmen."
"Sonst noch etwas?"
"Nein. Kommt vorbei, wenn ihr …"
"Jaja…" unterbrach ihn einer der Helden etwas unhöflich. "Wir sehen uns."
(Das alles passierte jedoch bei einem Spaziergang von Aza und Aldaron untertags.)

Es dauerte nicht lange, bis sich das nächste Ereignis anbahnte. Ein Bote drängte sich ein wenig zu auffällig durch die Massen zu Andur. Seine Nachricht schien Andur und seinen Beratern die Farbe aus den Gesichtern zu quetschen. Besorgt erkundigte sich Aza. "Wir treffen uns in zehn Minuten im Besprechungsraum." lautete die knappe Antwort des neuen Königs.
Es stellte sich heraus, dass der Bote die Nachricht von der Kriegserklärung Amns an Thetyr überbrachte. Ein geschickter wie gleichermaßen teuflischer Schachzug Amns, den Krieg ausgerechnet am Tage der Krönung des neuen Königs zu erklären.
Nach eingehender Beratung teilte die Kritische Masse Andur mit, dass sie zwar hinter ihm und Tethyr stehen, ihre derzeitige Aufgabe aber leider von höherer Priorität sei und ihre volle Aufmerksamkeit erfordere. Wenn möglich, werden sie Andur unterstützen, vielleicht in einer entscheidenden Schlacht oder einer kürzeren Assassinenoperation. Sie können aber nichts versprechen. Andur hatte Verständnis für diese Entscheidung und bedankte sich für ihre Treue.

Dringend mussten sie nun feststellen, auf welcher Seite die Kritische Lanze, die ja aus Amn stammte, stand. Diese war derzeit in der Kritischen Festung stationiert. Nicht auszudenken, was sie dort anrichten konnten, sollten sie sich als Feinde herausstellen.
Das Treffen mit der Kritischen Lanze, die bereits vom Krieg informiert war, verlief sehr angespannt. Da nicht die gesamte Lanze zugegen war, dauerte dieser kalte Krieg bis zum Eintreffen der restlichen Mitglieder einige Stunden an. Mit Alkohol versuchten sich Kritische Masse und Kritische Lanze zu verbrüdern, unabhängig von der Entscheidung der Lanze, was zum Teil auch gelang.
Nach einer Besprechung teilte die Lanze ihnen mit, dass sie sich neutral verhalten würden. Alle waren erleichtert.
Allerdings wollten sie, als Bürger Amns, auch nicht weiterhin auf der Kritischen Festung stationiert sein. Sie würden Khelben um eine neue Aufgabe bitten und nur, wenn sie diese als ihrer würdig empfanden, weiterhin im Dienste Khelbens stehen oder ansonsten ihre eigenen Wege gehen.

Nach dieser Erleichterung erteilten sie der Critical Crag noch Anweisungen und  machten sich dann auf, um endlich den Golbulusteil gegen die gefangene Dämonenlordin auszutauschen.

Die Reise nach Menzoberranzan und das Aufsuchen Gromphs verliefen ohne gröbere Probleme, unter Verlust nur einiger hundert Goldmünzen an die Stadtwache.
Neben Gromph befanden sich auch Careil und Jarlaxle in Gromphs Anwesen. Die Kritischen Helden durschauten sofort in einer Kritischen Perzeption, die sowohl Aldaron als auch Aza und Gambelgoth durchfuhr, dass alle drei schwer beeindruckt, wenn nicht sogar eingeschüchtert von den Helden waren. Sie hatten doch tatsächlich eine Dämonenherrscherin in ein Gefäß gebannt! Gromph stand einerseits im Gesicht geschrieben, dass er eigentlich den Tod der Gruppe erwartet hatte, andererseits, dass er den Golbulus wohl tatsächlich, wie vereinbart und ohne Tricks, gegen das Gefäß tauschen würde.

Nach mehrminütiger magischer Untersuchung und Verifizierung der Echtheit des Gefäßes und seiner Insassin sprach Gromph: "Nun gut, gibt es noch etwas, das ihr wollt, bevor wir den Tausch vollenden?"
Jarlaxle räusperte sich, und Gromph verdrehte genervt die Augen.
Jarlaxle sprach erfreut: "Wir hatten doch einen Deal…"
Er erinnerte die Helden daran, dass er ihnen wichtige Informationen und Zugang zu Gromph verschafft hatte, und diese ihm im Gegenzug entweder das Zusehen bei einem Kartenspiel mit Careil, die Besorgung eines Staff of Powers oder die Hilfe beim Überreden eines alten Freunds, der sich von ihm abgewandt hatte und mit dem er nun wieder zusammenarbeiten wollte, zugesichert hatten.
Die Helden waren sich zunächst uneinig. Aldaron war noch gezeichnet vom herben Verlust wertvoller magischer Gegenstände beim letzten Spiel gegen Careil, während Aza und Gambelgoth das Kartenspiel als die schnellste und einfachste Lösung befürworteten.
Als sich herausstellte, dass Careil, der sehr bleich und um sein Leben fürchtend, da er Gromph ausgeliefert war, in der Ecke stand, und keine Bedingungen und daher keine magischen Gegenstände für das Spiel fordern konnte, sondern froh sein musste, mit dem Leben davon zu kommen, war auch Aldaron überzeugt.
Sie handelten, unter dem Jubel Jarlaxles, dessen Freude über das Zusehen bei diesem Kartenspiel niemandem so recht verständlich war, die Bedingungen aus: Careil wurde in jedem Fall freies Geleit gewährt, egal ob er gewinne oder verlüre. Die Kritischen forderten, dass jeder ihrer Helden vom Deck of Many Things ziehen durfte, sollten sie gewinnen. Außerdem verlangten sie die Information über den Aufbewahrungsort des Golbulusteils, die Careil hatte.

Und so begann das unheilvolle Glücksspiel…

… und in einer genialen Raffinesse siegten Aldaron und Gambelgoth mit Unterstützung Azas gegen den verärgerten Careil! Knapp aber schon fast EPISCH.

Aldaron zog zuerst eine Karte vom Deck of Many Things. Plötzlich strahlten seine Augen, und er schien urplötzlich unglaublich erfahren zu werden. Doch er konnte sich noch entscheiden - sein Gesicht verriet es. Er konnte den grandiosen Erfahrungsgewinn nun behalten, oder…
…die Erfahrung wich wieder aus seinem Antlitz. Aldaron zog zwei weitere Karten. Plötzlich verschwand er.
Gromph grinste böse, ebenso Careil. Aza erkannte ob ihrer Magiekunde, dass Aldaron Opfer eines Imprisonments wurde. Ein mächtiger Zauber des 9. Grades, der nur durch einen Freedom Zauber, ebenfalls des 9. Grades, aufgehoben werden konnte. Leider besaß Aza diesen Zauber nicht.
Was die zweite Karte, die Aldaron zog, bescherte, wussten die Helden nicht. Doch wie in einem Geistesblitz sahen sie alle ihren besten Verbündeten, der sich auf einmal mit all seiner Macht gegen Aldaron wandte…

Benelias zog seine Karte. Nichts geschah, doch er wirkte verändert. Seine Augen wurden irgendwie glanzlos, seine Frisur irgendwie ungepflegter.

Aza zog die ihre Karte. Wie aus dem Nichts strahlte sie plötzlich eine unsichtbare Aura aus, und alle fühlten sich ein wenig so, als könne sie gute Entscheidungen treffen und damit überzeugen.
Dann sprach sie ruhig: "Die Kritische Festung ist nicht länger eine Festung, sondern zwei."

Nervös nickte ihr der verbliebene Gambelgoth zu. Benelias verzog seine Mine zu einem irren Grinsen. Aldaron war nicht mehr da.
Als Gambelgoth seine Karte zog und Betrachtete, begann die Luft zu wabern, ein leichtes Beben erschütterte den Raum. In wenigen Sekundenbruchteilen schien der Raum kurz zu verschwimmen, und in einem magischen Blitz erschien ein Dread Wraith, der Gambelgoth sofort attackierte. Aza wusste, dass Gambelgoth ihn alleine besiegen müsse und jede Hilfe nur weitere Monster erscheinen lassen würde. Benelias tat nichts.
Der Wraith berührte Gambelgoth und entzog ihm seine Ausdauer. Verzweifelt versuchte dieser, sich mit einem mächtigen Heilzauber, der beim Wraith das Gegenteil bewirken würde, zu wehren, doch wich das Monster geschickt seinen Berührungsangriffen aus. Permanent attackierte der Wrath und entzog ihm Kraft. Gambelgoth wirkte immer müder und ausgemergelter, bis er schließlich tot zusammenbrach.

Aldaron war verschwunden und ohne den richtigen Zauber nicht zurückzuholen. Gambelgoth war tot, nicht einmal ein Wunsch Zauber konnte ihn wiederbeleben.

Aza wandte sich an Benelias. Sie blickte ihn ernst an: "Was tun wir?"
Seine Antwort war wie Eis und Feuer zugleich: "Ich schlag dirrr den Schädel ein, du scheiß Hurrre!" Er musste irgendwie blutrünstig und Irre geworden sein.

Die Gnomenmagierin schloss ruhig die Augen, um sich einen Moment zu sammeln.
Dann öffnete sie konzentriert die Augen und strich ihrem Tiergefährten Krah über das Federkleid, das kurz metallisch zu schimmern schien. Sodann begann sie unter wildem Gestikulieren magische Worte zu sprechen, während sich mächtige magische Zauberkomponenten auflösten…

Alles, was seit dem Ende des Kartenspiels geschah, begann zu verschwimmen und verschwand schlussendlich gänzlich - nicht nur aus den Erinnerungen aller, sondern auch aus dem Raum-Zeit-Gefüge des jemals Geschehenen…

Aldaron zog zuerst eine Karte vom Deck of Many Things. Plötzlich strahlten seine Augen, und er schien urplötzlich unglaublich erfahren zu werden. Doch er konnte sich noch entscheiden - sein Gesicht verriet es. Er konnte den grandiosen Erfahrungsgewinn nun behalten, oder…
…die Erfahrung wich wieder aus seinem Antlitz. Aldaron zog zwei weitere Karten. Vor seinen Füßen erschien unter magischem Glitzern ein Sack mit geschätzten 50.000 Goldstücken sowie einen Staff of the Woodlands und einen wunderschönen Umhang, augenscheinlich mit mächtigen, magischen Eigenschaften.

Benelias zog seine Karte. Wie aus dem Nichts strahlte er plötzlich eine unsichtbare Aura aus, und alle fühlten sich ein wenig so, als könne er gute Entscheidungen treffen und damit überzeugen. Er grinste zufrieden.

Aza zog ihre Karte. Plötzlich wand sie sich für einen Wimpernschlag krampfartig in schrecklichen Schmerzen. Danach wirkte sie in ihren Reflexen, ihrer Zähigkeit und ihrem Willen geschwächt.

Als Gambelgoth seine Karte zog und Betrachtete, begann die Luft um ihn herum zu wabern, ein leichtes Beben erschütterte den Raum. In wenigen Sekundenbruchteilen schien der Raum kurz zu verschwimmen, und nachdem ein magischer Blitz ihn durchfuhr, stand Gambelgoth auf einmal fast nackt da. Seine gesamte magische Ausrüstung war verschwunden.

Verzweifelt blickten Gambelgoth, Aldaron und Benelias die Gnomenmagierin an, als wollten sie sagen "Tu doch was!". Doch Aza schüttelte nur niedergeschlagen den Kopf. "Ich habe Krahs Macht, mir einen Zauber zu schenken, für heute bereits verbraucht… obwohl ich mich nicht erinnere, wofür…"
Danach wandten sich all ihre Blicke auf Gromph, der schadenfroh grinste. Er sagte nur: "Ich will den Sack mit Gold und beide Gegenstände.", und deutete in Richtung von Aldarons neu gewonnenem Reichtum.
Dieser erbleichte beinahe. Dann nahm er sich zusammen, und erklärte Gromph in wenigen, präzisen und unumstößlichen Argumenten, welch mächtige Aufgabe wir für ihn erledigt hatten und welche Macht Gromph dadurch zuteil wurde. Gromph schien umgestimmt, und sagte: "In Ordnung. Such dir einen Gegenstand aus und behalte ihn."
Dann griff er in seine Robe und warf mit einer geschickten Handbewegung glitzernden Diamantstaub in die Luft, sprach in monotoner Stimme einige kurze Worte und…
…Gambelgoth wurde abermals von einem Blitz durfahren. Anschließend stand er wieder in voller Ausrüstung vor uns - sichtlich erleichtert.

- Aza

Careil blieb nun keine Wahl mehr und er erzählte ihnen von einem weiteren Artefaktteil des Golbulus. Careil hat einen Maridhändler aus der Stadt der 10.000 Perlen getroffen und per Zufall von der Kosmopolitischen Kollektion gehört, einem Gefängnis bzw. Museum für mächtige magische Gegenstände und Artefakte. Dieser Marid, ein Padisha (Adeliger), konnte Careil den Teil so genau beschreiben, dass kein Zweifel bestehen konnte, dass er dort in Verwahrung lag.
Nach dieser Information machte er sich auf - hoffentlich um von den Helden nie wieder gesehen zu werden.

Kurz danach schien auch Gromph des Treffens überdrüssig zu werden und schob den mächtigen Kopfteil des Artefaktes über den Tisch. Es sah aus wie eine adamantene Langspeerspitze.

Als die Helden den Teil in ihre Hände nahmen und Aza ihn mit ihrer Magie begutachtete geschah etwas Außergewöhnliches.

Sie fühlten, wie sie Teil von etwas ganz Großem wurden. Sie sahen die Dinge plötzlich anders, bemerkten, wie sich unsterbliche Augenpaare auf sie richteten. Götter, Auserwählte, Mystische Monster. Sie alle bemerkten etwas. Es gab neue Mitspieler im großen Spiel des Multiversums. Die Kritische Masse erlangte einen Teil von überirdischer Energie.
Die Helden sahen Bilder an sich vorbeiziehen. Bilder vom Entstehen der Welt. Dem Krieg zwischen den Titanen und den Göttern.

Die Geschichte des Golbulus

Cronus´s  Halbbruder Grelbadur schmiedete diese Waffe für die Titanen, um ihnen im Kampf gegen die Götter einen entscheidenden Vorteil zu bringen. Cronus, der mächtigste seiner Rasse, wurde jedoch vor der Fertigstellung verbannt (zum Glück der Götter). Somit führte Vraahran, ein Titan der über Blitze und Wetter gebietete, die Waffe im Krieg gegen die Götter. Er erschlug 15 Götter bis sie ihn zur Strecke brachten und in seine Bestandteile desintegrierten. Die Waffe jedoch beförderte Vraahran noch auf die materielle Ebene Faerun und erlegte ihr einen Schutzfluch auf, der es keinem Gott, oder dessen direkten unsterblichen (Outsider) Diener, gestattete die Waffe zu berühren. Über die Jahrtausende wurde die Waffe jedoch gefunden, wieder verloren, gefunden, gestohlen usw., bis sie schließlich vom Goldenen Drachen Ysmathil gehütet wurde…

Das Zusammensetzen der Teile

Nur einer kann den Golbulus zusammensetzen. Grelbadur der Titanenschmied. Er lebt im Exil in Carceri.

Das Kopfstück des Golbulus

As Dagger +6, Adamantite, Called, Brilliant Energy

Die Helden erlangten MYSTISCHE MACHT. Ihnen wurde bewusst, das dies der erste Schritt war, um in die unsterblichen Analen der Geschichte einzugehen. Nicht als Teil der Geschichte, sondern als die Geschichte selbst.

Aza fiel bei der Begutachtung noch etwas auf. Eine Art magische Hülle, versteckt unter der unbändigen Macht des Golbulus. Was es war, konnte sie jedoch nicht sagen.

- Benelias

Saturday, July 20, 2013

Ausflug in den Wealdath

10.10.1382 bis 17.10.1382

Nachdem sich die Helden zurück auf Faerun befördert hatten, wollten sie nicht lange warten und Aza, Delon und Gambelgoth machten sich daran die geplanten Zauber und Schriftrollen zu organisieren.
Zazesspurs Bevölkerung erfreute sich an den Helden, der riesige Bär Robärt war eine Attraktion und die Menge verfolgte ihn. Aldaron ließ ihn Kunststücke vollführen und der gemeine Pöbel ergötzte sich daran. Aus der Menge viel Leviathan eine blonde Schönheit auf, welche ihn ansah und ihm winkte. Nach einem kurzen Flirt, einen Abstecher in einen Heurigen ums Eck stellte sich jedoch leider heraus, das es der verwandelte Erzmagier Ahabynil Frenzelya war. Er erzählte Aldaraon, Benelias und Leviathan von einem Elfen der gestern mit ihm Kontakt aufgenommen. Es handelte sich um den Enkel der Königin aus dem Wald, Maradrel. Er war als einziger der Belagerung der Shades entkommen und wollte mit den Helden sprechen. Kurze Zeit später befanden sie sich in der Burg Tethyr und besprachen mit Maradrel düstere Dinge.
Die Elfen würden sich den Armeen aus Kobolden, Trollen, Tanarruks und Shades nicht mehr lange widersetzen können. Sie brauchten eine Schatulle welche bei der Zerstörung ihres Außenpostens Nehrim zurückgeblieben war. In ihr befanden sich Zauberkomponenten für ein episches Ritual das den Elfen die Möglichkeit geben sollte den Kreis der Belagerer zu durchbrechen, um wieder Kontakt zur übrigen Welt aufnehmen zu können (und um Hilfe zu bitten, alte Bündnisse zu erneuern).

Die drei Muskelpakete entschieden sich dem dürren Elfen zu helfen. Am nächsten Tag sollte es in den Wealdath gehen. Das schrie nach einem Wettsaufen, welches ausnahmsweise einmal Benelias für sich entscheiden konnte. In der Nacht allerdings war Leviathan nicht nur schwummrig und zum brechen zumute. Er erwachte und sah im Dunkel über sich eine Gestalt welche nur aus Würmern zu bestehen schien. "Wo ist der Artefaktteil den ihr sucht..... wer hat ihn??" Leviathan explodierte trotz des Alkoholmissbrauchs in seine Kampfsinne und Schlug auf das Wesen ein. Es verrunzelte Leviathans Haut und machte ihn nach einem heftigen Gefecht Wahnsinnig, doch Aldaron hörte den Tumult und rannte in wenigen Sekunden zwei Türen ein. Das "Wurmmonster" floh.

Am Mittag des nächsten Tages teleportierte der Erzmagier Maradrel und die Helden am Rande des Wealdath. Sie konnten den Magier noch Informationen über diesen Wurm entlocken und waren nicht erfreut. Es handelte sich dabei anscheinend um einen "Wurm der Geht" (Dämlicher Name dachten sie). Dieses Wesen soll, ähnlich einem Lich, sehr gefährlich sein, und nicht Untot sein. Aldaron offenbarte seine Gedanken und tippte auf einen Cyricanbeter.

Die Reise nach Nehrim verlief ohne gröbere Zwischenfälle.

Dort angekommen erstaunte der Elf die Helden mit seinen scharfen Sinnen. Er erkannte weit vor ihnen Trollwachen durch den Wald. Mit einer Sphäre der Unsichtbarkeit erkundeten Leviathan und Maradrel das Gelände der Ruinen.  Sie fanden dutzende Trolle, ein Zelt an dem mehrere Bergtrolle, Tanarruks und ein Shade kampierten und den verschütteten Eingang zum Versteck der Schatulle.

Abseits des Lagers berieten sie sich und kamen zu dem Schluss (Maradrel erzählte ihnen von der Hilfsbereitschaft der Kritischen Lanze), mit Hilfe der Kritischen Lanze anzugreifen und alle zu vernichten :)
Am nächsten Tag warteten die Helden südlich des Zeltes bis eine enorme Explosion den Auftakt zum Kampf gab. Die Lanze griff von einer Brücke her an, die Helden und Maradrel kümmerten sich um das Zelt der Anführer. Der Kampf war hart. Leviathan geriet zwischen mehrere Trolle und ihren Anführer Lothonka. Unsichtbare Shademagier machten ihnen das Leben mit Prismatic Sprays, Dominates und anderen Zaubern schwer. Letztendlich waren sie Siegreich und ergatterten die Schatulle. Sie stahlen Unterlagen aus ihrem Hauptzelt und brannten es nieder.

Maradrel führte die Helden durch die Bäume zurück nach Mosstone, wo die Lanze schon wartete. Ein Abend voller BESÄUFNIS stand allen bevor. Maradrel versicherte Aldaron, Leviathan, Benelias und der Lanze das, sobald der Zauber wirkte, sich die Elfen erkenntlich zeigen würden und machte sich auf, zurück nach Quariasty.

- Benelias